PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsStarker Anstieg bei AutopannenHitzewelle in DeutschlandStand: 16:22 UhrAllein zwischen Freitag und Sonntag des vergangenen Hitzewochenendes rückten die Pannenhelfer nach Angaben des Clubs zu rund 70.000 Einsätzen ausQuelle: ADAC/Sebastian StiphoutOb Frost oder Hitzewelle: Extreme Temperaturen sorgen für erhöhtes Pannenaufkommen. Das zeigt auch eine Auswertung der ADAC Pannenhilfe vom vergangenen Wochenende.SP-X/München. Hitzewellen treiben nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Zahl der Pannen in die Höhe. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des ADAC. Allein zwischen Freitag und Sonntag des vergangenen Hitzewochenendes rückten die Pannenhelfer nach Angaben des Clubs zu rund 70.000 Einsätzen aus. Während der insgesamt elftägigen Hitzeperiode bis Sonntag, bei der einige historische Hitzerekorde gebrochen wurden, lag das Pannenaufkommen demnach um mehr als 20 Prozent über dem üblichen Niveau.

Auch im Hochsommer bleibt die vor allem bei Minusgraden zu Ausfällen neigende Starterbatterie mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent die häufigste Pannenursache. Auf Platz zwei folgen Probleme mit Motor und Motormanagement, die rund ein Viertel aller Einsätze ausmachen. Überdurchschnittlich häufig treten im Sommer zudem Defekte an Kühlung und Klimaanlage auf. Der Anteil der Bauteilgruppe „Kühlung, Heizung, Klima“ liegt in der warmen Jahreszeit bei rund 13 Prozent und damit etwa doppelt so hoch wie im restlichen Jahr. Ursache ist unter anderem die stärkere Beanspruchung der Klimaanlage: Bei hohen Außentemperaturen muss der Klimakompressor dauerhaft mehr leisten, was insbesondere bei älteren Fahrzeugen häufiger von Ausfällen begleitet wird.