Berlin (dpa) - Russische Eiskunstläufer können als neutrale Athleten ab der kommenden Saison wieder an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Das gab die Internationale Eislaufunion (ISU) bekannt und hob damit das seit Februar 2022 bestehende Verbot für Aktive sowie Offizielle auf. Neben den Russen können auch Sportlerinnen und Sportler aus Belarus trotz des seit knapp viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine unter neutralem Status - also ohne staatliche Symbole wie Nationalflaggen, Nationalkleidung und Nationalhymnen - bei Weltmeisterschaften und Grand-Prix-Wettbewerben starten. Voraussetzung ist, dass die Athletinnen und Athleten „zu keinem Zeitpunkt seit Februar 2022 diesen Krieg aktiv und öffentlich unterstützt haben“. Auch andere Verbände lassen Russen längst wieder starten Bei seiner Entscheidung habe der Weltverband die Entwicklungen in der gesamten Olympischen Bewegung berücksichtigt, hieß es in der Mitteilung. Zuvor hatten bereits andere Sportverbände die Ausschlüsse der Russen und Belarussen aufgehoben. Bei den Olympischen Spielen im Februar in Italien waren russische und belarussische Eiskunstläuferinnen und -läufer als neutrale Athleten am Start gewesen. Die Russen Adeliia Petrosian und Petr Gumennik wurden in den olympischen Einzelwettbewerben jeweils Sechste. Dennoch könnten Athleten Probleme bei der Beantragung von Einreisevisa für Länder haben, die ISU-Veranstaltungen ausrichten. So findet die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 2027 in Finnland statt.Der Weltverband erklärte, die Entscheidung habe „keinen Einfluss auf die fortgesetzte Verurteilung bewaffneter Konflikte oder auf die weitere Unterstützung ukrainischer Eiskunstläufer durch die ISU“.© dpa-infocom, dpa:260630-930-309813/1
Russische Eiskunstläufer dürfen wieder international starten
Berlin (dpa) - Russische Eiskunstläufer können als neutrale Athleten ab der kommenden Saison wieder an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Das gab die Internationale Eislaufunion (ISU) bekannt und hob damit das seit Februar 2022 bestehende Verbot für Aktive sowie Offizielle auf. Neben den Russen können auch Sportlerinnen und Sportler aus Belarus trotz des seit knapp viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine unter neutralem Status - also ohne staatliche Symbole wie Nationalflaggen, Nationalkleidung und Nationalhymnen - bei Weltmeisterschaften und Grand-Prix-Wettbewerben starten. Voraussetzung ist, dass die Athletinnen und Athleten „zu keinem Zeitpunkt seit Februar 2022 diesen Krieg aktiv und öffentlich unterstützt haben“. Auch andere Verbände lassen Russen längst wieder starten Bei seiner Entscheidung habe der Weltverband die Entwicklungen in der gesamten Olympischen Bewegung berücksichtigt, hieß es in der Mitteilung. Zuvor hatten bereits andere Sportverbände die Ausschlüsse der Russen und Belarussen aufgehoben. Bei den Olympischen Spielen im Februar in Italien waren russische und belarussische Eiskunstläuferinnen und -läufer als neutrale Athleten am Start gewesen. Die Russen Adeliia Petrosian und Petr Gumennik wurden in den olympischen Einzelwettbewerben jeweils Sechste. Dennoch könnten Athleten Probleme bei der Beantragung von Einreisevisa für Länder haben, die ISU-Veranstaltungen ausrichten. So findet die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 2027 in Finnland statt.Der Weltverband erklärte, die Entscheidung habe „keinen Einfluss auf die fortgesetzte Verurteilung bewaffneter Konflikte oder auf die weitere Unterstützung ukrainischer Eiskunstläufer durch die ISU“.© dpa-infocom, dpa:260630-930-309813/1











