Videoaufnahmen der »Kieler Nachrichten« zeigten die Jacht offenbar zudem im Fehmarnbelt, kurz vor dem Einlaufen in dänische Gewässer. Auf den Aufnahmen ist auch zu sehen, dass auf allen Decks des Schiffs offenbar zahlreiche Netze aufgespannt wurden. Nach Einschätzung eines Militäranalysten der Dänischen Verteidigungsakademie könnte es sich dabei um eine Abwehrmaßnahme handeln, um Angriffe mit kleineren Drohnen zu verhindern.Laut DR wurde es ab Sonntagmorgen von zwei russischen Kriegsschiffen sowie abwechselnd von der dänischen Marine und deutschen Küstenwache begleitet. »Die Streitkräfte überwachen routinemäßig Schiffe, darunter auch ausländische Staatsschiffe, die die dänischen Meerengen und Hoheitsgewässer durchqueren, mit den dafür vorgesehenen Kapazitäten«, teilten die dänischen Streitkräfte dem Sender DR mit. Schon am Montagabend sendet die »Graceful« allerdings laut »Marinetraffic.com« kein Signal mehr.
Dem dänischen Rundfunk zufolge hatte die Jacht ihren AIS-Sender (AIS = Automatic Identification System) zum Übertragen des Standorts im August 2022, rund ein halbes Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, abgeschaltet. Seitdem wurde es laut dem Bericht nicht mehr gesehen.Das Schiff ist laut dem Wirtschaftsmagazin »Forbes« über 80 Meter lang und umgerechnet mehr als 100 Millionen Euro wert.










