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Die Panik überkam mich in der Nacht auf meinen 45. Geburtstag. Ich lag im Bett, und mein Kopf wurde plötzlich ganz heiß bei dem Gedanken, dass ich Mitte 40 war und meinen größten Wunsch aus den Augen verloren hatte: ein Kind zu bekommen. Ich machte mir Vorwürfe. Wie konnte ich nur all diese Jahre ins Land ziehen lassen? Ich hatte es vermasselt.
Eigentlich wollte ich immer jung Mutter werden, 30 schien mir das perfekte Alter. Meine beste Freundin und ich malten uns während des Studiums aus, wie wir später einmal gleichzeitig schwanger sein würden. Als wir dann wirklich 30 wurden, hatte sie einen Partner gefunden, bekam das erste Kind, das zweite, das dritte. Bei mir lief es nicht so glatt. Aber ich dachte jahrelang: Ich bin noch jung, ich habe alle Zeit der Welt!







