PfadnavigationHomeRegionalesSachsenKohlereste erschweren Löscharbeiten bei WaldbrandStand: 19:36 UhrRegen am Vormittag hat laut der Sprecherin die Rauchentwicklung etwas eingedämmt. Quelle: Kevin Fischer-Golde/bw-pictures/dpaBis zu 70 Feuerwehrleute kämpfen seit Samstag gegen die Flammen im Altenburger Land. Kohlereste auf dem Boden erschweren die Löscharbeiten.Der Waldbrand auf einem ehemaligen Kohlebergbaugelände unweit von Meuselwitz (Altenburger Land) in Thüringen ist unter Kontrolle. Laut dem Landratsamt Altenburger Land hatte sich das Feuer nahe der Grenze zu Sachsen-Anhalt und Sachsen zuvor von sechs auf acht Hektar Fläche ausgeweitet. In der Nacht auf Dienstag werde das Gelände mit einer Drohne überwacht. Die Löscharbeiten sollen dann am Dienstagmorgen wieder aufgenommen werden, wie Einsatzleiter Maximilian Ratzka sagte. Es gebe immer wieder Glutnester, die leicht aufflammten.Etwas Regen am Vormittag habe die Rauchentwicklung etwas eingedämmt, sagte eine Sprecherin des Landratsamts. Die Lage sei jedoch weiterhin angespannt. «Der Brand ist schwer zu löschen, weil die
Kohlereste, die sich noch im Boden befinden, immer wieder neue
Flammen entfachen», hieß es vom Landratsamt.Zudem komme es zu unterschiedlich starker Rauchentwicklung. Anwohnern wurde demnach geraten, Fenster geschlossen zu halten und Klimaanlagen abzuschalten. Um die Flammen zu bekämpfen, seien bis zu 70 Feuerwehrleute im Schichtsystem im Einsatz. Unterstützung komme auch von Feuerwehren aus anderen Landkreisen.Die genaue Brandursache sei derzeit noch unklar. Das Feuer war am Samstagnachmittag ausgebrochen. Teilweise war der Rauch sogar bis nach Leipzig gezogen. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich Bäume an einer Starkstromleitung einer Stromtrasse entzündet.dpa-infocom GmbH













