Ein CDU-Mann gewinnt in einer AfD-Hochburg in Sachsen-Anhalt das Amt des Landrats. Weil er vermittelt hat, was seine Partei auf Landesebene vermissen lässt: Zuversicht.
29. Juni 2026, 14:56 Uhr
Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt.
© Thomas Koehler/imago images
Erst mal die Fakten: Die AfD hat am Sonntag in einer ihrer Hochburgen in Sachsen-Anhalt, im Saalekreis, wenige Monate vor der Landtagswahl eine äußerst symbolische Wahl um das Amt des Landrats verloren. Sie selbst hatte diese Abstimmung zur Richtungswahl aufgeblasen, Ulrich Siegmund, der im September der erste Ministerpräsident der AfD werden will und in Umfragen der absoluten Mehrheit immer näher kommt, sprach davon, dass »auch im Saalekreis Geschichte geschrieben« werden kann.












