Die Vorfertigung von Gebäudeteilen leuchtet als Idee schon länger ein. In der Fabrik lassen sich Wände, Decken oder ganze Räume effizienter und ressourcenschonender erstellen, die dann auf der Baustelle noch montiert werden. Um die Vorzüge des seriellen und modularen Bauens zu verdeutlichen, spricht mancher vom Lego-Prinzip, nach dem die einzelnen Bauteile ineinandergreifen sollen.Doch auch wenn Fertighaushersteller Marktanteile gewinnen, läuft es beim Hausbau oft genug auf das klassische Arbeiten hinaus. Das mag daran liegen, dass es einzelnen Handwerkern und Architekten so lieber ist, der Bauherr andere Vorstellungen hat, der Kostenvergleich nicht überzeugt oder die Baulücke wenig Platz lässt.Zweifel bleiben, ob damit der Wohnungsbau abhebt. Wenn die Vorzüge der Modulbauweise so klar wären, bräuchte es den staatlichen Anreiz kaum. Wer aber ohnehin Fertigteile nutzt, wird das zusätzliche Fördergeld gern mitnehmen.
Modulbau: Bringt ein Förderbonus mehr Wohnraum?
Bauministerin Verena Hubertz lockt mit einem Förderbonus für serielles Bauen. Hilft das dem Wohnungsbau?








