Wegen der Tötung seines Vaters mit einem Samuraischwert ist ein 54-jähriger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Stralsund sprach ihn am Montag des Totschlags schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Außerdem ordnete die Kammer die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.Laut Anklage betrat der 54-Jährige in den frühen Morgenstunden des 16. Januar dieses Jahres das Haus seines Vaters in Ribnitz-Damgarten, in dem er auch selbst wohnte. Nach einem Streit schlug er zunächst mit einem Fahrradschloss auf den Vater ein und stach anschließend mehrfach mit dem japanischen Langschwert zu.Anschließend deckte er die Leiche zu und verließ das Haus. Weil er kurze Zeit später mit seinem Auto von der Straße abkam und gegen einen Baum fuhr, kontrollierten Polizisten das Haus. Dabei entdeckten sie der Anklage zufolge die Leiche. Der Angeklagte soll unter Einfluss von Drogen gestanden habenNach Angaben der Staatsanwaltschaft stand der Angeklagte zum Tatzeitpunkt unter Drogeneinfluss – er soll Marihuana und Kokain konsumiert haben. In der Verhandlung forderten die Anklagevertreter eine Freiheitsstrafe von acht Jahren sowie die Unterbringung in der Psychiatrie. Die Verteidigung plädierte auf eine Haftstrafe von sechs Jahren sowie ebenfalls die Unterbringung.Die Schwester des Angeklagten trat in dem Prozess als Nebenklägerin auf. Laut Urteil muss der 54-Jährige ihr rund 6200 Euro für die Beerdigungskosten sowie 10.000 Euro Hinterbliebenengeld zahlen.
Samuraischwert-Angriff: Totschlag am Vater in Stralsund
Nach einem Streit stach ein Mann seinen Vater mit einem Samuraischwert nieder. Das Landgericht Stralsund verurteilte ihn nun zu siebeneinhalb Jahren Haft und ordnete die Unterbringung in einer Psychiatrie an.







