EU-Förderbank gewährt Airbus Rekordkredit von drei Milliarden Euro Für Forschung und Entwicklung neuer Technologien bekommt der europäische Flugzeugbauer Airbus mit drei Milliarden Euro eine Rekordsumme von der Europäischen Investitionsbank (EIB). Eine Vereinbarung zu einer ersten Kredittranche in Höhe von einer Milliarde Euro wurde in Brüssel von der EU-Förderbank und Airbus unterzeichnet. Mit dem Geld soll das Unternehmen seine technologische Führungsrolle in der zivilen und militärischen Luftfahrt weiter ausbauen, hieß es.Die Finanzierung stärke Europas technologische Souveränität und industrielle Exzellenz in der Fertigung, hieß es weiter. Es ist die bisher größte Unternehmensfinanzierung der EIB. Präsidentin Nadia Calviño sagte, das Leuchtturm-Projekt sei innerhalb von rund sechs Monaten genehmigt worden. „Das zeigt, dass Europa schnell und in großem Umfang handeln kann, um seine Champions zu unterstützen und sich im neuen geopolitischen Umfeld stärker zu positionieren.“Der Betrag spiegle den hohen Investitionsbedarf von Europas führendem Luft- und Raumfahrtkonzern wider, der sich im globalen Wettbewerb weiterhin behaupten will, so die EIB. Konkret soll die Finanzierung den weltgrößten Flugzeugbauer Airbus bei bis 2030 geplanten Investitionen in Spitzentechnologien und integrierte Systeme für die zivile Luftfahrt sowie für Sicherheits- und Verteidigungslösungen unterstützen, hieß es.British American Tobacco will offenbar 9000 Stellen streichenDer Zigarettenkonzern will Kreisen zufolge im Rahmen eines Konzernumbaus Arbeitsplätze abbauen und damit Kosten senken. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg plant das Unternehmen, seine weltweit 47.000 Stellen etwa um ein Fünftel zu reduzieren. Bis Ende dieses Jahres wolle der Hersteller von Dunhill-Zigaretten rund 5500 Stellen streichen und weitere 3500 auslagern. Bis Ende 2028 strebe das Unternehmen jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 600 Millionen Pfund (rund 695 Mio Euro) an, hieß es weiter. British American Tobacco hat mit einer sinkenden Nachfrage nach traditionellen Zigaretten zu kämpfen. (dpa)Deko-Kette Depot schließt 66 FilialenDie Deko-Kette Depot schließt im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens 66 Filialen. Das Unternehmen veröffentlichte auf seiner Internetseite eine entsprechende Liste. „Es geht wirtschaftlich leider nicht anders. Wir können nur Läden betreiben, die rentabel sind“, sagte Depot-Geschäftsführer Christian Gries der Deutschen Presse-Agentur.Betroffen sind unter anderem Geschäfte in Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Dresden, Erfurt, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig, Magdeburg, München und Stuttgart. Die meisten sollen nach dem Räumungsverkauf bis Ende Juli schließen, einige sind bereits geschlossen. Zuvor hatten andere Medien über die Schließungen berichtet.Übrig bleiben damit laut Gries vorerst gut 80 Depot-Filialen. Es könnten jedoch noch mehr schließen, die Verhandlungen mit den Vermietern dauerten an. Etwa 330 Beschäftigte verlieren Gries zufolge ihren Job. Hinzu kommen weitere Stellen in der Zentrale. Zur Gesamtzahl der verbleibenden Beschäftigten machte er keine Angaben.Das Einzelhandelsunternehmen mit Sitz im unterfränkischen Großostheim war kürzlich erneut in finanzielle Schieflage geraten. Im Mai beantragte die GDC Deutschland GmbH beim Amtsgericht Aschaffenburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Im Übernahmekampf um Delivery Hero steigert Großaktionär Prosus Umsatz und GewinnPositive Geschäftsentwicklungen bei den Beteiligungsfirmen haben ​dem Technologie-Investor Prosus zu einem Umsatz- und Gewinnsprung verholfen. Erstmals ⁠schrieben Verbraucherplattformen in sämtlichen Regionen Gewinne, teilte der Delivery Hero-Großaktionär am Montag mit. Prosus hält unter anderem Anteile an der „Lieferando“-Mutter ‌Just Eat Takeaway und dem chinesischen Internetkonzern Tencent.Der Prosus-Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025/2026 um 57 Prozent auf 9,7 Milliarden ‌Dollar. Der ‌bereinigte operative Gewinn legte um 84 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar zu. Da der Barmittel-Zufluss mit 1,5 Milliarden Dollar ein Rekordhoch erreichte, ​soll die Dividende um ⁠40 Prozent auf 0,28 Euro je Aktie angehoben werden. Die Prosus-Titel stiegen daraufhin ​in Amsterdam um gut drei Prozent.Die niederländische Holding steht vor ⁠einem möglichen Übernahmekampf um ‌Delivery Hero. Eigentlich muss Prosus seine Beteiligung wegen der Übernahme des Rivalen Just Eat Takeaway auf Geheiß der Europäischen ⁠Union (EU) auf unter ⁠zehn Prozent reduzieren. Nachdem der US-Konzern Uber seine Beteiligung an Delivery ⁠Hero ​deutlich ⁠aufgestockt hat, will Prosus einem Medienbericht ​zufolge mit neuen Aktienkäufen kontern. Südkorea will 569 Milliarden Euro in Chips und KI steckenSüdkorea will mit einem riesigen Investitionsprogramm seine Vormachtstellung in der Chip- ​und KI-Branche festigen. Präsident Lee Jae Myung kündigte am Montag weitreichende Großprojekte an, mit denen das ⁠Land seine industrielle Stärke ausbauen will. Medienberichten zufolge könnten die Gesamtinvestitionen in den kommenden Jahren eine Billiarde Won (umgerechnet rund 569 Milliarden Euro) übersteigen. An der im Fernsehen übertragenen Ankündigung nahmen auch die Chefs von ‌Samsung Electronics und SK Hynix teil, den beiden weltgrößten Herstellern von Speicherchips.„Wir müssen die Kernelemente der Künstlichen Intelligenz schneller als jedes andere Land sichern“, sagte Koreas Präsident. „Halbleiter, physische KI und ‌KI-Rechenzentren sind die dreifache Achse für ‌unseren großen Sprung nach vorn.“ Teil der Initiative ist der Aufbau neuer, riesiger Chip-Cluster im Südwesten des Landes. Allein die Stadt Gwangju und die Provinz Süd-Jeolla wollen dafür 520 Billionen Won (rund 297 Milliarden Euro) investieren. Mit ​dem Plan soll auch die starke wirtschaftliche Konzentration ⁠auf den Großraum der Hauptstadt Seoul verringert werden.Das Vorhaben ist jedoch nicht unumstritten. Kritiker stellen infrage, ob der ländlichere Südwesten ​die notwendige Infrastruktur bieten und ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte für ein Projekt dieser Größenordnung anlocken kann. Zudem werden Zweifel an den ⁠politischen Motiven hinter ‌dem Plan geäußert. Er wird von Kritikern als Versuch des Präsidenten gesehen, seine Popularität außerhalb der Metropolregion Seoul zu steigern.Radmesse Eurobike endet mit weniger BesuchernDie Fahrradmesse Eurobike 2026, um einen Tag verkürzt, zählte deutlich weniger Besucher als die gleiche Veranstaltung im Vorjahr. Auf dem Gelände der Messe Frankfurt wurden nach Angaben des Veranstalters insgesamt 15.130 Fachbesucher und 8970 fahrradaffine Konsumenten gezählt. Für die war die Messe nur noch am Samstag geöffnet, während vor einem Jahr die Konsumenten auch noch am Sonntag kommen durften. 2025, bei damals offiziell 31.270 Fachbesuchern und 30.420 Konsumenten, war am letzten Messetag, einem Sonntag, schon der Eindruck einer ziemlich leeren Messe entstanden, was dann den Streit zwischen dem Messeveranstalter einerseits, einem Gemeinschaftsunternehmen der Messen Friedrichshafen und Frankfurt, und andererseits dem Zweirad-Industrie-Verband noch verschärft hatte. 2024 wurden nach Angaben des Eurobike Veranstalters noch 35.080 Fachbesucher und 33.090 Konsumenten gezählt. Die Zahl der Aussteller erreichte nach Angaben der Eurobike den Wert 785, davon 460 aus Asien und alleine 293 aus China. Aus Deutschland kamen 146 Aussteller, aus der EU insgesamt 282. Die Fahrradmesse hatte 2025 noch 1500 Aussteller gezählt, 2024 sogar noch 1800. Für die Veranstalter war die Eurobike 2026 eine „Messe der Transformation“. Im nächsten Jahr soll die Messe Anfang September stattfinden. Wenige Tage später will der Verband der deutschen Zweiradindustrie eine neue Messe in Zusammenarbeit mit der Messe Köln anbieten. Die beiden Veranstaltungen stehen damit in direkter Konkurrenz. Apple will von Trump Ausnahme für China-ChipsLaut einem Bericht der "Financial Times" will der Konzern Apple Speicherchips kaufen, die ein Hersteller liefert, der auf der Schwarzen Liste der amerikanischen Behörden steht. Laut dem Bericht handelt es sich um das Unternehmen CXMT. Amerika sperrt aus Sicherheitsgründen den Import kritischer Produkte und Dienstleistungen aus der Volksrepublik China. Doch offenbar ist die Abhängigkeit großer Marken wie Apple von diesen Quellen so stark, dass sie nach Wegen suchen, trotzdem an den Lieferanten festzuhalten. Westliche Markenhersteller sind nicht nur auf asiatische Chiplieferungen angewiesen. Sie lassen auch ihre Laptops oder Smartphones zu einem großen Teil in Asien herstellen. Große Lieferanten wie der Chipriese TSMC oder der Hardwarehersteller Foxconn, beide aus Taiwan, betreiben große Werke in China. Die Volksrepublik lässt sich als Fertigungsstandort offenbar kaum ersetzen. Fabian DrahmouneSpaceX rückt in US-Indizes aufDer Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX von ​Elon Musk steht vor der Aufnahme in mehrere wichtige US-Aktienindizes. Nach ⁠dem Einzug in die Russell-Indizes am Freitag (Ortszeit) folgt zum 7. Juli die Aufnahme in den technologielastigen Nasdaq 100. Der Schritt dürfte eine Welle passiver ‌Investments auslösen, da Indexfonds gezwungen sind, die Papiere in ihre Portfolios aufzunehmen. Allein für den Nasdaq 100 rechnet die Bank JPMorgan mit passiven ‌Zuflüssen von 4,3 Milliarden ‌Dollar. „Es gibt offensichtlich eine große Nachfrage, deshalb haben sie die Aufnahme in den Index beschleunigt“, sagte Morningstar-Analyst Michael Field. Der Analyst hält die Aktie des zwei ​Billionen Dollar schweren Konzerns, der damit ⁠fast so viel wert ist wie Amazon, jedoch für überbewertet.Um Mega-Börsengänge wie den von SpaceX ​Mitte Juni anzulocken, hatten Indexanbieter wie Nasdaq und FTSE Russell zuletzt ihre Aufnahmekriterien gelockert ⁠und etwa Vorgaben ‌zur Profitabilität gestrichen. SpaceX hatte im vergangenen Jahr einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar verbucht. Der Einzug in den marktbreiten S&P-500-Index bleibt dem Konzern daher vorerst ⁠verwehrt. Der ⁠Indexanbieter S&P Global weigert sich, seine strengen Regeln aufzuweichen, die einen Gewinn vorschreiben. S&P ⁠will ​mindestens zwölf ⁠Monate abwarten, bevor eine Aufnahme überhaupt ​geprüft wird. Die SpaceX-Aktie notiert nach einem volatilen ‌Start derweil weiterhin deutlich über ihrem Ausgabepreis von 135 Dollar.Vodafone-Deutschlandchef erhält VertragsverlängerungMarcel de Groot hat seit seinem Amtsantritt als Deutschlandchef den wichtigsten Markt des britischen Telekommunikationsunternehmens Vodafone umgekrempelt. Mit der Entwicklung ist die Muttergesellschaft offenbar zufrieden. Der Aufsichtsrat der deutschen Gesellschaft den Vertrag de Groots am Freitag um drei Jahre verlängert. Der Manager steuer Vodafone "robust durch den angespannten Markt", ließ sich der Aufsichtsratsvorsitzende Rüdiger Grube zitieren. "Er kam in einer schwierigen Lage, hat die Mannschaft hinter sich und das Unternehmen beim Umsatz wieder ins Wachstum gebracht", sagte Grube. De Groot leitet das Deutschlandgeschäft seit April 2024.In der Geschäftsführung gibt es allerdings auch einen Wechsel: Um die Finanzen soll sich vom 1. September an Michael Bird (43) kümmern. Der Manager arbeitet schon seit mehr als zehn Jahren für Vodafone, zuletzt als Finanzverantwortlicher für die Investmentsparte der Gruppe. Bird folgt auf Carmen Velthuis (52), die ihre Rolle als Finanz-Geschäftsführerin nach elf Jahren im Unternehmen niederlegt. Velthuis habe das Unternehmen "souverän und bedacht durch herausfordernde Zeiten geführt", würdige de Groot. "Für ihre sichere Steuerung, ihren Weitblick und ihre klaren Einordnungen danke ich ihr sehr." Evonik erhöht Prognose Lieferengpässe asiatischer Wettbewerber lassen die Kunden verstärkt zu ​Produkten des Spezialchemiekonzerns Evonik greifen. Dieser hebt nun aufgrund guter Geschäfte im zweiten ⁠Quartal seine Prognose an. Für die zweite Jahreshälfte sieht der Konzern aber weiter Unsicherheiten.Auf Basis vorläufiger Zahlen erwarte Evonik für das zweite Quartal einen bereinigten ‌operativen Gewinn (Ebitda) zwischen 600 und 650 Millionen Euro und liege damit im Mittel 23 Prozent über dem Vorjahreswert von 509 Millionen Euro, teilte ‌der Essener Konzern am Freitag ‌mit. Noch Anfang Mai hatte Evonik für das zweite Quartal ein Ergebnis von mindestens 550 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Im Halbjahr werde der bereinigte operative ​Gewinn damit bei 1,1 Milliarden Euro ⁠liegen. Evonik hob deshalb den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 an: Der Konzern erwartet nun ein ​bereinigtes Ebitda zwischen zwei und 2,2 Milliarden Euro nach 1,7 bis zwei Milliarden Euro ⁠zuvor. „Das zweite Quartal war erfreulich und das nehmen wir mit", sagte der Vorstandsvorsitzende Christian Kullmann. Es ändere aber „nichts, rein gar nichts daran", dass nicht nur die strukturellen Nachteile der Chemie in Europa weiter bestünden, sondern auch keine breite konjunkturelle Erholung in Sicht sei. „Daher müssen wir weiterhin konsequent besser werden in allem, was wir tun.“ Finanzaufsicht Bafin untersucht Konzernabschluss von Zalando – Aktie sackt abDie Finanzaufsichtsbehörde Bafin hat bei Zalando eine Prüfung des Konzernabschlusses und des zugehörigen Lageberichts eingeleitet. Es liegen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass der im Dax notierte Konzern gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen hat, wie die Bafin am Freitag in Bonn und Frankfurt mitteilte. Die möglichen Verstöße stehen den Angaben zufolge im Kontext der About-You-Übernahme. Zalando habe im Anhang des Konzernabschlusses Angaben zu einer Transaktion mit einem nahestehenden Unternehmen im Rahmen des Erwerbs der About You möglicherweise fehlerhaft unterlassen. Da die Bafin die Prüfung öffentlich bekannt gemacht habe, werde sie die Öffentlichkeit über ihr Ergebnis informieren. „Dies geschieht unabhängig davon, ob sie bei der Prüfung Fehler in der Rechnungslegung feststellt oder nicht.“ Der Kurs der Aktie sackte am Freitag um rund sieben Prozent ab. Vorbörslich hatte die Aktie noch deutlich stärker unter Druck gestanden. Zalando steht nach eigenen Angaben in engem Austausch mit der Bafin. Der Online-Modehändler teilte in einer Stellungnahme mit: „Nach Einschätzung der Zalando SE handelt es sich um einen rein formellen, aber materiell unwesentlichen Aspekt in den Anhangsangaben.“ Alle relevanten Informationen zum Erwerb der About-You-Anteile seien vollständig öffentlich zugänglich gewesen. Robert DikomeitNYT: OpenAI neigt zu Verschiebung des Börsengangs auf 2027Der ChatGPT-Entwickler OpenAI ​tendiert einem Bericht der „New York Times“ zufolge dazu, seinen geplanten Börsengang auf das kommende ⁠Jahr zu verschieben. Ursprünglich habe das Unternehmen ein Debüt auf dem Parkett für das dritte oder vierte Quartal dieses Jahres ins Auge gefasst, berichtete ‌die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf drei mit den Überlegungen vertraute Personen. Angesichts der jüngsten Marktturbulenzen und der Kursverluste von Technologieaktien hätten ‌Berater in der ‌vergangenen Woche jedoch vor einer geringen Nachfrage von Kleinanlegern gewarnt. Sie hätten die Führungsebene vor die Wahl gestellt, mit dem Börsengang bis 2027 zu warten, um ​die von OpenAI-Chef Sam Altman geforderte ⁠Bewertung von einer Billion Dollar zu erreichen oder die Zielmarke für ein schnelleres Debüt zu ​senken. Ein Abrücken von dieser Summe komme für Altman jedoch nicht infrage, sagte einer der ⁠Insider.Investoren hinterfragten ‌zunehmend, ob Firmen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ihre großen Versprechen einlösen könnten, hieß es weiter. Als abschreckendes Beispiel gelte zudem die Entwicklung bei ⁠SpaceX: Das Raumfahrtunternehmen von ⁠Tesla-Chef Elon Musk hatte jüngst zwar den bislang größten Gang an die Börse ⁠der ​Geschichte ⁠absolviert. Die Aktie rutschte nach einem ​Höchststand von 202 Dollar jedoch bis Donnerstag auf 153 ‌Dollar ab. Ein Sprecher von OpenAI lehnte der Zeitung zufolge eine Stellungnahme ​zu den etwaigen Verzögerungen ab. Bund soll bis zu 7,2 Milliarden für Einstieg bei KNDS zahlenDer Bund muss nach Informationen des „Spiegel“ bis zu 7,2 Milliarden Euro für den Einstieg beim Panzerhersteller KNDS zahlen. Dies berichtete das Nachrichtenmagazin am Donnerstag unter Berufung auf vertrauliche Unterlagen, welche die Bundesregierung dem Haushaltsausschuss des Bundestags zur Verfügung gestellt habe. Am Freitag solle der Haushaltsausschuss über den Kauf von 40 Prozent der Anteile an dem deutsch-französischen Unternehmen abstimmen.Der Kaufpreis für die 40 Prozent an KNDS ist demnach aber noch nicht fix. Bund und Eigentümerfamilien hätten sich auf eine „Kaufpreisformel“ verständigt, die auf dem Ausgabepreis der Aktien „zuzüglich eines marktüblichen Paketaufschlags“ basiere und außerdem die weitere Kursentwicklung berücksichtige, zitierte der „Spiegel“ weiter aus den Unterlagen.Das federführende Bundeswirtschaftsministerium hatte in den vergangenen Monaten über den Einstieg mit den Eigentümerfamilien verhandelt, die den deutschen Unternehmensteil besitzen. Ihre restlichen Anteile sollten, zusammen mit Anteilen der französischen Seite, im Juli an die Börse gebracht werden.Mehr ladenTickarooLive Blog Software