Sie seilt sich in aktive Vulkane ab und trifft isoliert lebende indigene Völker. Fotografin und Dokumentarfilmerin Ulla Lohmann erzählt von Ausbrüchen, Lava-Spritzern und Stämmen, die ihre Toten über Monate räuchern.Seit Jahrzehnten zieht es Ulla Lohmann an die entlegensten Orte der Welt. Bereits während der Kindheit träumte sie davon, die aktiven Vulkane von Papua-Neuguinea, Indonesien, Vanuatu oder Italien aus nächster Nähe zu sehen und das Leben der dortigen Bewohner zu erkunden. Morgens um sieben Uhr meldet die Pfälzerin sich telefonisch aus Sizilien zum Interview. In Sichtweite des derzeit wieder aktiven Ätna hat die 49-Jährige Fotografin und Dokumentarfilmerin ihren zweiten Wohnsitz. WELT: Angesichts der Gefahren, denen Sie sich immer wieder aussetzen, fragt man sich unweigerlich: Sind Sie lebensmüde?Ulla Lohmann: (lacht) Ich bin noch nie Achterbahn gefahren. Ich bin nachts noch nie allein in einer Großstadt unterwegs gewesen oder habe mich in eine S-Bahn gesetzt. Von gefährlichen Dingen lasse ich die Finger.WELT: Ist das jetzt Koketterie? Brodelnde Vulkane sind doch gefährlicher als eine S-Bahn-Fahrt. Vor elf Jahren seilten Sie sich 600 Meter tief in den Benbow ab, einen im südpazifischen Inselstaat Vanuatu gelegenen Vulkan. Sie selbst sagen, wenn Sie auch nur einen Spritzer aus dem unter Ihnen kochenden Lavasee abbekommen hätten, würden Sie nicht mehr leben. Haben Sie keine Angst vor dem Tod?Lohmann: Wenn man Angst hat, ist man gelähmt. Deshalb denke ich darüber auch nicht nach. In Gefahrensituationen verfalle ich nie in Panik, bleibe immer sehr ruhig und überlege genau, was das Problem ist und wie ich es lösen kann. Dieses Verhaltensmuster schützt mich nicht nur bei Vulkanexpeditionen, sondern auch im sonstigen Leben. Wobei ich noch hinzufügen möchte, dass, wenn man sich in der Welt der Vulkane auskennt und langjährige Erfahrungen besitzt, alles längst nicht so gefährlich ist, wie man es vermutet.Lesen Sie auchWELT: Dennoch kann es zu plötzlichen Erosionen kommen, zu Steinschlägen, Erdbeben oder Wetterumschwüngen, während Sie sich in einem Vulkan aufhalten. Befanden Sie sich schon in lebensbedrohlichen Situationen?Lohmann: Ich war Anfang 20, studierte Fotojournalismus und Umweltmanagement in Australien, als ich von einem vermeintlichen Ausbruch des Tavurvur auf Papua-Neuguinea erfuhr. Da ich so etwas noch nicht erlebt hatte, überlegte ich keine Sekunde, kaufte mir ein Flugticket und bin sofort los. Alle hielten mich für verrückt, denn für jeden ist ein ausbrechender Vulkan eine No-go-Zone. Am Zielort warnten mich noch die Einheimischen, bloß nicht zum Vulkan zu gehen. Sie erzählten mir dann von einem Vulkanhuhn, durch dessen Brutverhalten sich ein Ausbruch ankündige.Lesen Sie auchWELT: Was ist denn ein Vulkanhuhn?Lohmann: Bei diesem nur auf den dortigen Inseln lebenden Vogel handelt es sich um ein Bismarckhuhn, das seine Eier zum Ausbrüten normalerweise zwei Meter tief in die heiße Vulkanasche legt. Wenn ein Vulkan vor der Eruption steht, erhitzt sich die Erde durch aufsteigende Gase derart, dass es in dieser Tiefe fürs Ausbrüten zu heiß wird. Das Huhn legt seine Eier dann weiter nach oben, manchmal sogar auf den Sand, was als Indiz für einen Vulkanausbruch gilt. Doch wer glaubt schon an ein Vulkanhuhn, wenn er das erste Mal dort ist? Ich tat es nicht, weil ich dachte, ich wüsste es besser. Was ein großer Fehler war.WELT: Inwiefern?Lohmann: Ich bin natürlich hoch zum Vulkan, der dann tatsächlich explodierte. Die Bomben, also die glühenden Gesteinsbrocken, flogen mir nur so um die Ohren. Ich dachte schon, das wäre mein letzter Vulkanbesuch. Normalerweise sind diese Bomben berechenbar, man kann ihnen irgendwie ausweichen. Aber am Tavurvur ging das nicht, weil unendlich viele herumflogen. Da war dann auch nichts mehr mit Ruhe bewahren. Als einzige Lösung blieb nur: rennen, wegrennen, so schnell es ging. Damals hatte ich genauso großes Glück wie bei einer Vulkanbesteigung 2014.WELT: Was geschah seinerzeit?Lohmann: Damals hatten mein Mann und ich bereits zehn Jahre darauf gewartet, zum Rand des Lavasees in den Benbow hinabzusteigen. Als wir dabei waren, endlich unseren Traum zu verwirklichen, und uns schon knapp die Hälfte, gut 300 Meter, abgeseilt hatten, begann es zu regnen. Wenn Regen durch die aufsteigenden vulkanischen Gase fällt, kann saurer Regen entstehen, wodurch Kletterhaken und Seile sehr schnell korrodieren und kaputtgehen. Trotz des großen Risikos wollte ich mich abseilen. Mein Mann meinte nur: „Spinnst du!“, und hielt mich davon ab. Zum Glück gehören eben immer zwei (lacht).WELT: Sie campen sogar in Kratern, in deren Schlund ein Lavasee blubbert. Was treibt Sie zu so einem Verhalten?Lohmann: Für mich ist es wie ein Wandern zwischen Welten. Vulkane vereinen die Urkraft der Erde und die Zerstörung gleichermaßen. Sie verkörpern kreislaufartig den Ursprung und das Ende des Lebens. Wenn ich an einem Lavasee stehe und weiß, dass jeder Spritzer dieser Lava mein Leben auf einen Schlag auslöschen könnte, aber ich trotzdem dastehen darf, erfüllt mich das mit unglaublicher Dankbarkeit. Ich sehe darin ein großes Geschenk des Lebens. Für andere mag das die Hölle sein, für mich ist das der Himmel auf Erden. Wer das Innere der Erde nicht erlebt hat, kann nicht im Geringsten ermessen, wie ergreifend solch ein Erlebnis ist. Ich glaube, die Welt wäre eine bessere, wenn jeder mal einen aktiven Vulkan gesehen hätte. Wir organisieren auch Vulkanreisen nach Sizilien und Vanuatu und geben als einzige Reiseagentur der Welt eine Lavagarantie.WELT: Was passiert, wenn die Lava ausbleibt?Lohmann: Man bekommt sein Geld zurück, wenn man keine glühende Lava gesehen hat. Ich bekomme jedes Mal Gänsehaut, wenn Menschen ihre Lavataufe erleben können. Wissen Sie, warum ich mich so tief wie nur irgend möglich in einen Vulkan abseile?WELT: Ehrlich gesagt, kann ich das nicht wirklich nachvollziehen.Lohmann: Ich möchte den Vulkan am ganzen Körper spüren, ich möchte ihn riechen, ihn schmecken. Ich will spüren, dass die Erde bebt und wackelt, und die Gase riechen. WELT: Aber austretende Gase in Vulkanen können extrem giftig und lebensgefährlich sein. Tragen Sie keine Atemschutzmasken?Lohmann: Wir haben immer Gasmasken dabei. Sie schützen gegen alle Gase außer Kohlenmonoxid. Um uns gegen das tödlichste und giftigste Gas zu schützen, vertrauen wir speziellen Messgeräten. Mit meinen Aktivitäten sehe ich mich auch verpflichtet, etwas Gutes für die Umwelt zu tun. In unseren Breiten werden die Vulkane streng überwacht, das ist in Ländern wie Vanuatu nicht so. Dort gibt es nicht wie bei uns die Möglichkeit, mit akkuraten Gasmessungen Aufschlüsse darüber zu bekommen, was in der Magmakammer vor sich gehen kann. Für diese Messungen helfe ich den Wissenschaftlern mit meinen Recherchen. Mit unseren Daten tragen wir dazu bei, die Vulkane besser zu verstehen und für Notsituationen gewappnet zu sein.WELT: Sind Sie ein Vulkan-Junkie?Lohmann: Ich brauche meine Vulkanluft und alle paar Monate wieder ein paar Wochen lang meinen Schwefelkick. Deshalb bin ich doch noch kein Junkie, oder? (lacht)WELT: Ihr siebenjähriger Sohn Manuk ist nach einem Vulkan in Indonesien benannt. Was sagt er zu der Leidenschaft seiner Mutter?Lohmann: Auch ihm macht es riesigen Spaß, die Welt zu erkunden, mehr darüber herauszufinden, neugierig zu sein. Von Geburt an ist er mit uns unterwegs. Mit sechs war er schon in mehr als 50 Ländern, hat zwölf ausbrechende Vulkane gesehen und steht auch bei unseren Vorträgen mit auf der Bühne. Seitdem er zur Schule geht, sind monatelange Reisen leider nicht mehr drin, obwohl es immer einen Weg gibt, wenn man nur möchte.WELT: Wie fing das an mit Ihrer ungewöhnlichen Passion für Vulkane?Lohmann: Mich interessierten seit jeher die Naturwissenschaften und vor allem das, was im Innern unserer Erde steckt. Deshalb machte ich als Jugendliche auch bei einer paläontologischen Grabung in der Nähe von Bad Dürkheim mit, wo ich ein zwei Meter langes Uramphib fand, den Sclerocephalus haeuseri. Ihn setzte ich dann über Monate daheim im Wohnzimmer wieder zusammen. Als Siegerin bei „Jugend forscht“ bekam ich dafür 3000 Mark, woraufhin ich meine erste Weltreise machte, natürlich auch mit dem Ziel, einen aktiven Vulkan zu sehen. Diesen Wunsch hatte ich schon seit meiner Kindheit. Meinem Vater lag ich damit so lange in den Ohren, bis er meinem Drängen nachgab und wir nach Pompeji zum Vesuv reisten. Damals war ich acht.WELT: Wie verlief Ihr erster Vulkanbesuch?Lohmann: Anfangs war ich glücklich. Da der Vesuv aber nur rauchte und keine Lava spuckte, war mein nächster Wunsch, einen aktiven Vulkan zu sehen. Elf Jahre später stand ich in Vanuatu das erste Mal am Rand eines brodelnden Vulkans, schaute in die Tiefe und dachte: Jetzt erfüllt sich mein ganz großer Traum von der Reise zum Mittelpunkt der Erde. Jules Vernes gleichnamigen Abenteuerroman hatte ich gelesen, als wir aus Pompeji zurückkamen. Seitdem wollte auch ich so weit wie möglich ins Innere der Erde vordringen.WELT: Ihr Vater war Lehrer für Mathematik und Sport, unterstützte früh Ihre Leidenschaft für Vulkane. Als Sie 15 waren, nahm er sich das Leben. Sie sagen, Sie geben sich eine Mitschuld. Warum?Lohmann: Was ihn genau zu diesem Entschluss bewogen hat, kann ich nicht sagen. Tatsache ist, dass wir uns 1992 gestritten und drei Tage lang nicht miteinander gesprochen hatten. Dann sprang er von der Brücke. Er litt unter einer endogenen Psychose.WELT: Eine schwere psychische Erkrankung, bei der Betroffene unter anderem vorübergehend den Bezug zur Realität verlieren können.Lohmann: Damals wusste ich nichts von seiner Erkrankung. Nach seinem Tod ist meine heile Welt zusammengebrochen. Mein sicheres Fundament war plötzlich nicht mehr da. Danach wollte ich nur noch raus aus unserem pfälzischen Dorf. Drei Jahre trampte ich ohne Geld durch Europa, habe Menschen immer wieder Fragen gestellt, wie: „Wofür lebst du? Was macht dir Spaß im Leben? Wo fühlst du dich wohl?“ Diese Zeit war sehr prägend. Lesen Sie auchWELT: Das gilt auch für Ihre seit 1999 begonnenen Aufenthalte bei indigenen Völkern im Südpazifik, die kaum Kontakt zur Außenwelt haben. Was reizte Sie an diesen Begegnungen?Lohmann: Vor der Jahrtausendwende las ich in einem Reiseführer, dass es tief im Dschungel von Papua-Neuguinea einen Stamm, das Volk der Anga, gibt, das seine Toten räuchert, womit ich zunächst nichts anzufangen wusste. Mich reizte es, die Gründe für diese Rituale herauszufinden, woraufhin ich mich ab 2000 drei Jahre lang allein ohne Guide auf die Suche nach diesem Stamm begeben habe, bis ich ihn gefunden hatte.WELT: Reisende, die extrem isoliert lebende Völker aufsuchen, stehen weltweit in der Kritik von Menschenrechtsaktivisten, Anthropologen oder auch Medizinern. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, dass sie diese Völker mit für diese bisher unbekannten Viren und Keimen in Gefahr bringen könnten. Was sagen Sie zu solchen Vorwürfen?Lohmann: Ich setze mich sehr dafür ein, dass man die Menschen respektiert, egal, wo sie leben, egal, wer sie sind. Wenn ein Volk keinen Kontakt mit der Außenwelt möchte, ist das für mich das oberste Gebot, diese Menschen nicht aufzusuchen.WELT: Wie haben Sie den Zugang, letztlich auch die Erlaubnis bekommen, diesen Stamm tief im Dschungel von Papua-Neuguinea besuchen zu dürfen?Lohmann: Ich war nicht die Erste, die den Stamm aufgesucht hat. Man braucht dafür sehr viel Geduld. Meine Unterkunft lag fünf Stunden Fußmarsch vom Stamm entfernt. Ich ging dann dorthin, fragte den Häuptling, ob ich fotografieren dürfe. Er lehnte es ab. Daraufhin bin ich wieder gegangen. Am nächsten Tag machte ich mich erneut auf den Weg und habe mich dann mit den Frauen und Kindern zusammengesetzt. Eine Woche lang bin ich jeden Tag dorthin gegangen, bis ich das Vertrauen des Stammes bekommen hatte. Ich lernte dann auch deren Sprache, um mich mit ihnen verständigen zu können.WELT: Wann erlebten Sie das erste Mal, wie der Stamm seine Toten räuchert?Lohmann: Das war 2015, als ich erstmals dabei sein durfte, wie sie ihre Toten räuchern und dadurch mumifizieren. Sie werden geräuchert wie Schinken über dem Feuer. Für uns ist das unvorstellbar. Die Menschen dort gehen mit dem Tod eben ganz anders um als wir. Mein Papa wurde in den Sarg gelegt, Erde drauf, das war’s. Dort nehmen sie langsam Abschied von ihren Geliebten in dem steten Bewusstsein, sie noch bei sich zu haben. Sie glauben fest daran, dass deren Geist frei umherfliegt und in der Nacht immer wieder in ihre sterbliche Hülle zurückkehrt.WELT: Kam Ihnen dieses Ritual nicht unheimlich vor?Lohmann: Ich finde dieses Ritual sehr schön. Vom Stammeshäuptling Gemtasu wurde ich dann sogar adoptiert. Als Basti mir 2011 einen Heiratsantrag machen wollte, musste er mich mit einem Schwein bei ihm auslösen. Über zehn Jahre habe ich Gemtasu begleitet. Ich organisiere dorthin auch Fotoreisen mit bis zu acht Personen für zwei Wochen, was pro Person etwas mehr als 2000 Euro kostet.WELT: Fotoreisen zu indigenen Völkern werden oft als Ethno-Tourismus kritisiert. Hatten Sie keine Bedenken, die Indigenen auf diese Weise mit der Außenwelt in Verbindung zu bringen?Lohmann: Ich suche keine Völker auf, die noch nie Kontakt zu unserer Welt hatten. Mit jenen, mit denen ich in Verbindung stehe, sind wir über die Jahre zu einer Familie zusammengewachsen. Die Menschen dort sagen selbst, dass es für sie das Highlight des Jahres ist, wenn wir kommen. Für das, was sie für uns tun, ob als Tänzer oder Koch oder Guide, werden sie von uns bezahlt. Wir gehen auch zu ihnen in die Schulen und gestalten den Unterricht mit. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Zudem unterstützen wir mit unserem Verein „Pacific People Aid Fund“ die Menschen im Südpazifik, die Leidtragende von Naturkatastrophen geworden sind. So haben wir beispielsweise durch den Wiederaufbau von Schulen über 600 Kindern den Schulbesuch ermöglicht. Ich möchte aber noch etwas zu Gemtasu sagen,WELT: Bitte.Lohmann: Bevor er 2016 starb, sagte er zu mir: „Ulla, vergiss nicht, ich möchte nach meinem Tod mumifiziert werden“. Und ich sollte das dokumentieren. Diesen dreimonatigen Prozess des Trocknens und ständigen Abschöpfens der Körperflüssigkeit habe ich fast durchweg begleitet. Das war zutiefst tröstend und heilsam. Auch heute besuche ich ihn noch mit meinem Sohn in seiner Hütte. Für Manuk ist er der mumifizierte Opa.WELT: Wie hat Ihr Sohn reagiert?Lohmann: Anfangs war es für ihn etwas skurril, doch jetzt geht er hin und schüttelt ihm die Hand.WELT: Sie haben viel erlebt, was fehlt Ihnen noch zum kompletten Glück?Lohmann: Nichts. Wenn, dann würde ich das ändern. Natürlich würde ich gerne bis zum endgültigen Mittelpunkt der Erde vordringen. Wir wissen mehr über das, was im All passiert als direkt unter unseren Füßen. Oder in Island in einen Vulkan rein und in Italien im Stromboli rauskommen, das wäre etwas. Ich möchte auch noch zum Mount Erebus mit seinem Lavasee mitten in der Antarktis. Dafür braucht man nicht nur viel Geld, sondern auch die Unterstützung der Amerikaner, die dort eine Forschungsstation betreiben. Meine Zufriedenheit hängt von all dem jedoch nicht ab. Zur Person:Die Tochter eines Lehrer-Ehepaars wuchs in der pfälzischen Gemeinde Enkenbach-Alsenborn auf. Geboren am 6. Juni 1977 in Kaiserslautern, finanzierte sie sich nach dem Abitur vom Preisgeld ihres Bundessiegs bei „Jugend forscht“ eine anderthalbjährige Weltreise. Sie studierte Geografie in Mainz mit Abschluss Vordiplom, woraufhin sie ein Stipendium für Australien bekam. An der Universität in Townsville machte sie eine Ausbildung zur Umweltmanagerin und Fotojournalistin. Ihre Spezialgebiete sind Vulkane und indigene Völker, mit denen sie auch zusammenlebt. 2011 heiratete die Unternehmerin ihren acht Jahre jüngeren ­Expeditionspartner, den Alpinisten Sebastian Hofmann. Mit ihrem Sohn wohnen sie in Hohenschäftlarn an der Isar.