Offenbach (dpa/lhe) - Die Hitzewelle ist überstanden. Die Kaltfront eines Tiefs bei Skandinavien vertreibt die schwül-heiße Luft. Wenn die Gewitter durch sind, gibt es normale Sommertemperaturen in Hessen und Nächte, in denen man durchatmen kann.Hinter den Menschen in Hessen liegt das heißeste Wochenende, das das Bundesland je erlebt hat. An einer Messstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden nach vorläufigen Messungen 41,3 Grad Celsius erreicht - ein neuer Spitzenwert. Die Belastung war auch deshalb so groß, weil die Temperaturen nachts keine wirkliche Abkühlung brachten. In manchen Orten Hessens sanken die Temperaturen kaum unter 25 Grad.Starkregen, Hagel und Sturmböen möglichAber nun soll es besser werden: Wie der DWD am Morgen berichtet, erreichen die Temperaturen im Tagesverlauf maximal 25 bis 29 Grad. In den höheren Lagen zeigt das Thermometer um die 21 Grad. Und endlich kann man auch wieder schlafen: Die Temperaturen gehen nachts auf erholsame 19 bis 14 Grad zurück. Der Übergang ist allerdings etwas holperig: Aktuell gewittert es kräftig. Wo es wie schlimm ist, bleibt abzuwarten. Laut DWD sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Allerdings lässt die Unwettergefahr in Hessen im Laufe des Tages allmählich nach. Abseits von Schauern und Gewittern weht ein schwacher bis mäßiger Wind. Maximal 32 Grad am DienstagAm Dienstag wird es wieder wärmer, aber von 40 und mehr Grad sind die Temperaturen weit entfernt: 29 bis 32 Grad sagt der DWD vorher. Mit dem Regen ist es dann erst mal vorbei.Am Mittwoch ist es wechselnd bewölkt. Einzelne Schauer und Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen bleiben am Tag unter 30 Grad und in der Nacht unter 20. Nach derzeitiger Prognose geht es für den Rest der Woche so weiter.© dpa-infocom, dpa:260629-930-301240/2