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Märkte: Bruch der Waffenruhe im Golf belastet Ostasiens Börsen nur leicht Anleger befürchten trotz neuer Angriffe zwischen Iran und den USA offenbar keine erneute Schließung der Straße von Hormus. Die Angst vor einem Platzen der KI-Blase dominiert die Märkte.

Martin Kölling 29.06.2026 - 05:19 Uhr Artikel anhörenBörse in Japan: Uneinheitliche Reaktion. Foto: AFPTokio. Asiens Aktienmärkte haben am Montag uneinheitlich auf den Bruch der Waffenruhe zwischen Iran und den USA reagiert: Trotz neuer Angriffe blieben die Verluste im Vormittagshandel gering. Unter Druck gerieten vor allem Werte aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Chipproduktion. Öl- und Devisenmärkte reagierten kaum.Das Marktverhalten zeigt: Die Investoren fürchten offenbar nicht, dass die Ereignisse vom Wochenende zu einer dauerhaften Schließung der Straße von Hormus führen könnten. Vor Ausbruch der Krise liefen durch diese Meerenge 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen.Japans Leitindex Nikkei-225, der von großen Technologiewerten dominiert wird, sank bis zur Mittagspause um 0,7 Prozent auf 68.869 Punkte.Der breiter gewichtete Topix notierte anfangs sogar leicht im Plus und ging mit 3.960 Punkten nur 0,1 Prozent unter dem Vortagsschluss in die Pause.Südkoreas Kospi, der in der Vorwoche drastisch geschwankt hatte, verlor bis zu diesem Zeitpunkt 1,9 Prozent auf 8.249 Punkte.Der singapurische Straits-Times-Index und der Shanghai-Composite-Index wurden in ihrer ersten Handelsstunde knapp unter dem Vortagesschluss gehandelt. Der Hongkonger Hang-Seng-Index lag hingegen leicht im Plus.KI-Sorgen setzen sich fortSowohl die Börsen in Japan als auch in Südkorea, vertrauen offenbar auf die beruhigenden Worte aus dem Weißen Haus. Trotz der Eskalationen der vergangenen Tage gehen die USA von weiteren Gesprächen mit dem Iran in dieser Woche aus. Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es wurde nichts abgesagt.“Stattdessen setzt sich die wachsende Furcht vor einer Spekulationsblase im KI-Sektor aus der Vorwoche fort. In Japan legten Branchen wie Chemie, Pharma, Präzisionsmaschinen, Einzelhandel und Dienstleister zu, während Werte aus der KI- und Chiplieferkette teilweise deutlich nachgaben. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt