Johann Lafer, 68, TV-Koch, möchte neue Erfahrungen in luftiger Höhe machen. Er habe einen Traum fest vor Augen, wie er dem Münchner Merkur sagte. „Ich würde gerne das Basislager des Mount Everest im Himalaya besuchen.“ Ende Mai machte Lafer öffentlich, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist. Heilbar sei der Krebs nicht, „aber man kann ihn eindämmen“, sagte er dem Bericht zufolge. In wenigen Tagen startet der sechste Zyklus seiner Chemotherapie. „Ich stelle mich dieser Aufgabe. Ich muss mich stellen“, sagte er dem Bericht zufolge. Die Therapie sei herausfordernd und habe Spuren hinterlassen, Gewicht und Haare verloren. Trotzdem gibt sich Lafer kämpferisch: „Der Weg ist das Ziel. Ich kann nichts erzwingen. Ich muss mit dem Schicksal leben.“ Christoph ReichweinMichelle, 54, Schlagersängerin im Abschiedsrausch, hat auf der Bühne einen Zettel aus der Hose gezückt. „Das ist ein Liebesbrief an euer Team, an euch alle gemeinsam“, sagte sie am Samstagabend in Florian Silbereisens ARD-Show „Schlagerboom Open Air“. An dem Abend verabschiedete sie sich mit drei Auftritten von ihrer Karriere als Schlagersängerin, berichtete die Bild-Zeitung. Vor dem letzten Lied las sie einen Dankesbrief vor: „Ihr habt mir ein Gefühl geschenkt, das ich im Leben selten spüren durfte: das Gefühl von Halt, Freundschaft und blindem Vertrauen. Das Gefühl von Zusammenhalt und Familie.“ Florian Silbereisen, 44, versprach ihr daraufhin, wenn sie jemals Unterstützung brauche: „Ich werde da sein!“ Marcus Brandt/Marcus Brandt/dpaAlexander Klaws, 42, Schauspieler, kämpft den Sommer über wieder für das Gute. Bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg ist er auf der Bühne in 72 Aufführungen des Stücks „Im Tal des Todes“ als Häuptling aller Apachen Winnetou zu sehen. „Mein inneres Kind schlägt jedes Mal Purzelbäume, wenn ich das episch rote Apachen-Stirnband anlegen darf“, postete er kurz vor der Premiere auf Instagram. Für Klaws ist es die sechste Saison als Winnetou auf dem Pferd Iltschi. Die Veranstalter erwarten bis zum 6. September wieder weit mehr als 400 000 Besucher in der Kalkberg-Arena. Jonas WalzbergSebastian Krumbiegel, 60, Musiker und Sänger der Prinzen, wünscht sich mehr politisches Engagement in der Gesellschaft. „Natürlich können wir nicht beeinflussen, wer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird“, sagte Krumbiegel in der Sendung „Meine Playlist“ auf domradio.de. „Aber wir können beeinflussen, was bei uns vor der Haustür passiert“, so der Musiker. „Und deswegen glaube ich, dass das erst mal das Allerwichtigste ist: sich um die eigenen Belange zu Hause zu kümmern und sich einzumischen und zu wissen, dass eben gerade das, was wir in der Bundesrepublik Deutschland mit einer parlamentarischen Grundordnung besitzen, ein wertvoller Schatz ist, den es zu bewahren gilt.“ Inzwischen gebe es Zeitgenossen, „die das Gestern zurückwollen und die eine völkische und nationalistische Politik betreiben, die nicht gut und nicht zielführend ist, weil die Welt zusammenwächst“, kritisierte Krumbiegel. „Darum sollten wir uns kümmern: dass wir unseren Planeten erhalten.“ Er selbst sei christlich erzogen worden und glaube an Menschlichkeit und daran, dass Liebe stärker sei als Hass, sagte er.
Promis: Johann Lafer möchte zu, Mount Everest
Der TV-Koch möchte sich einen Traum erfüllen, Michelle liest einen Liebesbrief vor, und Alexander Klaws kämpft wieder für das Gute.
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