PfadnavigationHomeRegionalesHamburgVor Hamburg-Blankenese22-Jähriger schwimmt am späten Abend in der Elbe – und verschwindetStand: 12:13 UhrLesedauer: 2 MinutenIm Sommer ein leider bekanntes Bild: In der Elbe wird nach Menschen gesucht (Archivfoto)Quelle: Bodo Marks/dpaEin Abend am Elbstrand endet für drei junge Männer in einer Katastrophe: Zwei werden gerettet, einer bleibt verschwunden.In Hamburg-Blankenese ist ein Mensch mutmaßlich ertrunken. Die Feuerwehr wurde nach eigenen Angaben am späten Samstag um 22.30 Uhr darüber informiert, dass sich drei Menschen in der Elbe befinden. Man habe zwei Menschen per Boot retten können. Der Dritte sei nicht gefunden worden. Er gelte als vermisst. An der Aktion sei auch die DLRG beteiligt gewesen. Gegen 0.40 Uhr sei der Einsatz vor Ort beendet worden.Lesen Sie auchLaut NDR handelte es sich bei dem Vermissten um einen 22-Jährigen, der mit seinem Bruder und einem Freund am Elbstrand ins Wasser gegangen war. Die Feuerwehr konnte die Angaben zur Identität zunächst nicht bestätigen. Im August 2024 war ein zehnjähriges Mädchen vor den Augen seiner Eltern am Falkensteiner Ufer in Blankenese in der Elbe untergegangen und nicht wieder aufgetaucht. Ein sofort eingeleiteter Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und DLRG mit Booten, Tauchern und Hubschraubern musste nach stundenlanger Suche erfolglos abgebrochen werden.2023 war ganz in der Nähe am Falkensteiner Ufer ein 15-Jähriger ertrunken. Seine Leiche wurde erst nach einer Woche gefunden. Wenige Wochen zuvor war in dem Jahr bereits ein 16-Jähriger beim Schwimmen in der Elbe ums Leben gekommen.Behörden warnten wiederholtIn der Elbe zu baden sei lebensgefährlich, erklärte die Umweltbehörde noch am Donnerstag. Die Unterströmungen würden regelmäßig unterschätzt und bedeuteten akute Lebensgefahr selbst für geübte Schwimmer. Auch in anderen Gewässern sei aus verschiedenen Gründen Vorsicht geboten. Wer sich abkühlen wolle, möge die offiziellen Badegewässer in Hamburg nutzen - zuvor sei es dabei nötig, sich über den aktuellen Gewässerzustand zu informieren.Vorerst eingestellt werden sollte die erlaubnisfreie Entnahme von Wasser aus kleineren Oberflächengewässern. Zum Hintergrund informierte die Behörde, dass sinkende Wasserstände und höhere Wassertemperaturen aufgrund der Hitze zu einem niedrigeren Sauerstoffgehalt in Gewässern führen könnten. Daher sollten Menschen die Gewässer nicht zusätzlich belasten. Um die Nährstoffbelastung der Gewässer nicht weiter zu erhöhen, sollten Menschen zudem keine Wasservögel füttern.jlau
Vor Hamburg-Blankenese: 22-Jähriger schwimmt am späten Abend in der Elbe – und verschwindet - WELT
Ein Abend am Elbstrand endet für drei junge Männer in einer Katastrophe: Zwei werden gerettet, einer bleibt verschwunden.










