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Kommentar: Apples Preisanstieg um bis zu 66 Prozent ist ein Vorgeschmack Das US-Tech-Unternehmen hebt massiv die Preise an. Der Grund sind die Kosten für die KI-Rechenzentren. Das eigentliche Problem für die gesamte Branche liegt viel tiefer.

Stephan Scheuer 28.06.2026 - 09:28 Uhr Artikel anhörenApple setzt stärker auf Künstliche Intelligenz. Foto: Sven Hoppe/dpaApple hat seinen Kunden eine drastische Preiserhöhung verpasst. Wer sich ein neues Basis-iPad kaufen will, zahlt nun 32 Prozent mehr. Bei der TV-Box mit 128 GByte-Speicher liegt der Preisaufschlag sogar bei rund 66 Prozent. Der Grund: Für den gewaltigen Ausbau von Rechenzentren sind die Kosten für Speicherchips massiv in die Höhe geschossen. Das merkt jeder, der sich zuletzt einen USB-Stick gekauft hat.Apple führt als Grund „gestiegene Komponentenkosten“ an. Das spielt sicherlich in die Überlegung hinein. Der Kontext ist aber viel größer. Für Künstliche Intelligenz werden gerade Rechenzentren in bislang ungekannten Dimensionen gebaut. Und die Kosten dafür landen gerade Stück für Stück bei den Endkunden, ohne dass dies jemand so klar ausspricht.Noch sind die Preise für iPhones stabil. Das könnte sich aber genauso schnell ändern wie bei den anderen Apple-Produkten. Der Ausbau von Rechenzentren geht weiter. Amazon, Microsoft, Google und Meta bauen und bauen. Dafür brauchen sie Chips, Glasfaserkabel, Speicher und vieles mehr. Die Preise steigen auf den Weltmärkten. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt