Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev hat kurz vor dem Beginn des Rasenklassikers Wimbledon in London mit einem Nieser für eine Kuriosität gesorgt. Vor den Reportern musste er sich kurz wegdrehen, um zu niesen – gab aber gleich Entwarnung. Wie es ihm gehe? »Mir geht's super. Es ist einfach nur ein Problem, dass wir auf Rasen spielen und ich eine Rasenallergie habe«, antwortete der beste deutsche Tennisspieler beim Londoner Rasenklassiker. »Die habe ich ja jedes Jahr«, sagte er.
Wissenschaftlich gesehen gibt es eine Rasenallergie im wörtlichen Sinne nicht. Wer auf Rasen gereizt reagiert, ist meistens allergisch auf Gräserpollen statt auf die Grashalme selbst, und leidet in der Regel unter Heuschnupfen.Anders als in den vorherigen Jahren tritt Zverev bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere als Grand-Slam-Sieger an: Vor drei Wochen hatte sich der 29-Jährige mit dem Triumph bei den French Open in Paris einen lang ersehnten Traum erfüllt. Zuvor hatte es der langjährige Weltklassespieler nie geschafft, eines der großen vier Major-Turniere zu gewinnen.
Zverev spürt mehr Freiheit und Freude»Es fühlt sich schon anders an«, sagte Zverev. »Mit mehr Freude einfach, mehr Freiheit irgendwo auch. Weil ich weiß, dass ich einen gewonnen und ich es geschafft habe.«Es sei aber nicht so, dass sich – wie ihm zufolge viele Menschen denken würden – das Leben als Grand-Slam-Sieger verändere. Es gebe »natürlich eine gewisse innere Zufriedenheit«, erklärte Zverev. Aber abgesehen davon habe sich sein Leben nicht groß verändert.









