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Interview: „Isar Aerospace kann aus den Fehlern von SpaceX lernen“ Risikokapitalgeber Hendrik Brandis spricht über das Potenzial europäischer Technologie und welche Start-ups billionenschwere Bewertungen erreichen könnten.

Astrid Dörner 26.06.2026 - 17:26 Uhr Artikel anhörenEarlybird-Gründer Hendrik Brandis: „Müssen als Kontinent in der Lage sein, uns in den wesentlichen Bereichen selbst zu versorgen.“ Foto: PrivatHerr Brandis, Sie sind gerade so aktiv wie lange nicht mehr. Sie haben einen Rüstungsfonds mit dem französischen Investor AVP aufgelegt, 500 Millionen Euro schwer. Und im April den größten Early-Stage-Fonds aller Zeiten mit 360 Millionen Euro. Auch andere Investoren haben große Fonds gestartet. Erleben wir gerade eine Renaissance der europäischen Venture-Capital-Szene?Ich würde es nicht Renaissance nennen, weil das deutsche oder europäische Venture Capital noch nie so groß war wie heute. Richtig ist: Es passiert viel mehr als früher. Das ist letztlich getrieben durch die exponentielle Beschleunigung der technologischen Innovation. Dadurch passieren Dinge konzentrierter und schneller, in kürzester Zeit. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Venture-Capital exponentiell.Invest Earlybird-Gründer: „Deutsches Venture Capital war noch nie so groß wie heute“ 24.06.2026