PfadnavigationHomePolitikDeutschlandInsa-SonntagstrendSPD fällt hinter die Grünen auf 12 Prozent, AfD weiter stärkste KraftStand: 14:27 UhrLesedauer: 2 MinutenMatthias Miersch, SPD-Fraktionsvorsitzender, und seine Stellvertreterin Dagmar Schmidt (SPD): Die Sozialdemokraten verlieren weiter an BeliebtheitQuelle: Kay Nietfeld/dpaDie Sozialdemokraten rutschen in der Wählergunst weiter ab. Für die schwarz-rote Koalition wird die Lage damit immer schwieriger – auch hinsichtlich möglicher Mehrheiten im Bundestag.Die SPD verliert in der aktuellen Sonntagsfrage weiter an Zustimmung und fällt erstmals hinter die Grünen zurück. Im aktuellen Insa-Sonntagstrend im Auftrag von „Bild“ kommen die Sozialdemokraten nur noch auf 12 Prozent und büßen damit einen weiteren Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche ein. Stärkste Kraft bleibt die AfD mit 29 Prozent. Die Union erreicht 22 Prozent und liegt damit deutlich hinter der AfD. Die Grünen erreichen 13 Prozent und ziehen an der SPD vorbei. Die Linke kommt auf 10 Prozent. FDP (4 Prozent) und BSW (3 Prozent) würden den Einzug in den Bundestag derzeit verfehlen. Auf sonstige Parteien entfallen 7 Prozent.Die Umfragewerte im Überblick:AfD: 29 Prozent (±0)Union: 22 Prozent (±0)Grüne: 13 Prozent (±0)SPD: 12 Prozent (-1)Linke: 10 Prozent (±0)FDP: 4 Prozent (+1)BSW: 3 Prozent (±0)Verglichen mit der Bundestagswahl 2025 hat die SPD damit weiter an Zustimmung verloren. Damals erzielte sie mit 16,4 Prozent bereits ihr historisch schlechtestes Bundestagswahlergebnis. Gemeinsam erreichen Union und SPD in der Umfrage nur noch 34 Prozent.Lesen Sie auchAuch die Regierungskoalition verliert insgesamt an Rückhalt. Seit der Bundestagswahl hätten CDU/CSU und SPD zusammen fast jeden vierten Wähler eingebüßt, heißt es in der Auswertung.Lesen Sie auchFür mögliche Regierungsbildungen ergeben sich derzeit nur wenige Optionen. Ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken käme mit zusammen 35 Prozent auf keine parlamentarische Mehrheit. Rechnerisch hätte dagegen eine sogenannte Kenia-Koalition aus Union, SPD und Grünen mit 47 Prozent eine Mehrheit.Ebenfalls rechnerisch möglich wäre ein Bündnis aus Union und AfD mit zusammen 51 Prozent. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen CDU und CSU jedoch aufgrund ihres Unvereinbarkeitsbeschlusses aus.Für den Sonntagstrend befragte das Meinungsforschungsinstitut zwischen dem 22. und 26. Juni insgesamt 1204 wahlberechtigte Bürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,9 Prozentpunkten.krö
Insa-Sonntagstrend: SPD fällt hinter die Grünen auf 12 Prozent, AfD weiter stärkste Kraft - WELT
Die Sozialdemokraten rutschen in der Wählergunst weiter ab. Für die schwarz-rote Koalition wird die Lage damit immer schwieriger – auch hinsichtlich möglicher Mehrheiten im Bundestag.








