Stand: 27.06.2026 • 11:20 Uhr
Vor 25 Jahren wurde Süleyman Taşköprü vom NSU in Hamburg ermordet. Anders als in anderen Bundesländern gab es hier aber keinen parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Für die Angehörigen bleiben drängende Fragen.
Von Philipp Hennig und Alexa Höber, NDR
25 Jahre ist es inzwischen her, dass die neonazistische Terrorgruppe NSU Süleyman Taşköprü in seinem Gemüseladen in Hamburg-Altona erschoss. Familie Taşköprü fordert noch immer von der Stadt Hamburg einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, um die bis heute offenen Fragen zu klären.
Der NSU tötete von 2000 bis 2007 neun Kleinunternehmer und eine Polizistin. Nach einem gescheiterten Banküberfall im November 2011 begingen Uwe Mundlos und Uwe Bönhardt in einem Wohnmobil Selbstmord. Ihre Komplizin Beate Zschäpe zündete die gemeinsame Wohnung an, um Beweismittel zu vernichten.










