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USA: Anthropic darf KI-Modell wohl an einzelne Firmen weitergeben Nach einer zweiwöchigen Sperre lockert die US-Regierung ihre Beschränkungen für Anthropic. Mehr als 100 ausgewählte Unternehmen erhalten wieder Zugang zu einem leistungsstarken KI-Modell.
27.06.2026 - 02:21 Uhr Artikel anhörenAnthropic-Chef Dario Amodei: Washington lockert die Exportbeschränkungen für das KI-Unternehmen nach einer zweiwöchigen Sperre. Foto: Andrej Sokolow/dpaMexiko-Stadt/Washington. Die US-Regierung hat dem Software-Entwickler Anthropic nach einer zweiwöchigen Sperre die Weitergabe seines leistungsstarken Modells für Künstliche Intelligenz (KI) an ausgewählte Unternehmen wieder erlaubt. Das Modell „Claude Mythos 5“ dürfe einigen „vertrauenswürdigen Partnern“ ohne Exportlizenz zur Verfügung gestellt werden, hieß es in einem Schreiben von US-Handelsminister Howard Lutnick vom Freitag, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.Einem Insider zufolge haben inzwischen mehr als 100 Unternehmen und Institutionen Zugang zu der Software, darunter viele der 500 umsatzstärksten US-Konzerne. Anthropic und das Präsidialamt in Washington lehnten eine Stellungnahme zunächst ab.Die Regierung hatte Anthropic vor zwei Wochen angewiesen, den Zugang zu einigen Modellen zu sperren. Hintergrund war die Befürchtung, dass militärische Geheimdienste in China, Russland oder anderen als kritisch eingestuften Staaten die Technologie nutzen könnten. Anthropic hatte daraufhin seine fortschrittlichsten Modelle „Mythos 5“ und „Fable 5“ für alle Nutzer blockiert.Seitdem habe das Unternehmen mit der Regierung zusammengearbeitet, um Risiken auszuräumen, erklärte Lutnick in dem Brief. Für Unternehmen, die nicht auf der Liste der vertrauenswürdigen Partner stehen, gelten die Einschränkungen laut Lutnick weiterhin.Wann das Modell Fable 5 wieder freigegeben wird, blieb in dem Schreiben unerwähnt. Dem Insider zufolge erwägt die Regierung jedoch auch hierfür, eine Zulassung zu erteilen. Das Verhältnis zwischen den US-Behörden und Anthropic, das einen Börsengang anstrebt, gilt als angespannt. Das Unternehmen hatte sich geweigert, dem US-Militär die Nutzung seiner KI-Modelle für inländische Überwachung und vollautonome Waffensysteme zu gestatten. Die Regierung setzte Anthropic daraufhin auf eine schwarze Liste für die nationale Sicherheit. rtr Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







