PfadnavigationHomeSportFußballWMNationalmannschaft„Dann wird es nicht mehr lange gehen“ – Kroos macht zwei große Schwachpunkte ausStand: 09:13 UhrLesedauer: 3 MinutenNach der Niederlage der deutschen Mannschaft gegen Ecuador analysieren Jürgen Klopp und Mats Hummels, woran die DFB-Elf gescheitert ist. „Wenn wir jetzt wirklich die Lehren ziehen, dann sehen wir im nächsten Spiel völlig anders aus“, sagt Klopp.Die beiden Ex-Nationalspieler Toni Kroos und Lukas Podolski treffen bei einer Live-Show aufeinander und nehmen die deutsche Nationalmannschaft ins Visier. Ihre Bestandsaufnahme fällt nicht sonderlich verheißungsvoll aus.Toni Kroos befürchtet ein schnelles WM-Aus für die deutsche Nationalmannschaft, sofern zwei Bedingungen nicht erfüllt werden. „Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen, dass wir in der Lage sind, gut und eklig zu verteidigen. Das machen wir noch nicht. Und wir brauchen Musiala und Wirtz in Topform – das haben wir nicht. Wenn sich beides nicht ändert, dann wird es nicht mehr lange gehen“, sagte der Weltmeister von 2014 in der TikTok-Live-Show „Kroos und Kroos: Die WM unter der Lupe“. Auch Talkgast Lukas Podolski benannte nach dem 1:2 zum Abschluss der WM-Gruppenphase gegen Ecuador einige Mängel der DFB-Elf. Wichtig sei nun, die Konsequenzen schnell zu ziehen. „Vielleicht ist so eine Niederlage mal gut. Mal auf die Fresse zu bekommen. Damit jeder sagt: Jetzt kommen wir mal runter. Vielleicht tut so eine Niederlage mal gut, damit jeder mal in seinem Zimmerchen nachdenkt“, sagte der ehemalige Kölner, der in Brasilien vor zwölf Jahren mit Kroos zusammen den WM-Titel geholt hatte. Die Nationalmannschaft hatte nach zuvor zwei Siegen gegen Ecuador eine schwache Leistung gezeigt und dafür viel Kritik einstecken müssen. Am Montag (22.30 Uhr, im Sport-Ticker der WELT und MagentaTV sowie ZDF) steht in Foxborough das erste K.-o.-Spiel in der Zwischenrunde gegen Paraguay an. Kroos widerspricht Bundestrainer Julian NagelsmannKroos erinnerte an das erste Alles-oder-nichts-Spiel bei der WM 2014 und sieht die aktuelle DFB-Auswahl nicht so weit wie das Team damals. „Wir hatten früher auch Spiele, da waren wir schlecht – gegen Algerien. Aber wir konnten schlechte Spiele trotzdem gewinnen. Das, glaube ich, hat die Mannschaft jetzt nicht“, merkte der 36-Jährige kritisch an. Kroos widersprach zudem Bundestrainer Julian Nagelsmann, der im Anschluss an die Niederlage gegen Ecuador seinem Team trotz des vorher feststehenden Gruppensieges nicht den absoluten Willen zum Erfolg absprechen wollte.Lesen Sie auch„Das ist eine Gruppe, die gibt alles. Ich bin aber auch nicht beim Trainer, der sagt, daran lag es überhaupt nicht. Du hast das immer im Hinterkopf, wenn du schon weiter bist. Das kannst du gar nicht rauskriegen. Das ist absolut menschlich. Wir sind halt keine physische Mannschaft“, sagte Kroos. Trotz seiner kritischen Anmerkungen traue er Joshua Kimmich und Co. auch das Bestehen gegen Top-Favoriten bei der WM zu. „Und ich bleibe bei meiner Aussage: Ich glaube, wenn es zum Spiel gegen Frankreich kommt, wenn alles zusammenkommt, dass wir sie schlagen können“, sagte Kroos. Die bisher dreimal klar siegreiche Équipe Tricolore wäre der DFB-Gegner im Achtelfinale, wenn beide Teams ihr erstes Spiel in der K.-o.-Phase gewinnen. Auch Podolski will optimistisch bleiben. „Man muss jetzt nicht alles nur schlechtreden. Lasst uns die Jungs pushen“, sagte er.pk/dpa
WM 2026: „Dann geht es nicht mehr lange“ – Kroos macht zwei deutsche Schwachpunkte aus - WELT
Die beiden Ex-Nationalspieler Toni Kroos und Lukas Podolski treffen bei einer Live-Show aufeinander und nehmen die deutsche Nationalmannschaft ins Visier. Ihre Bestandsaufnahme fällt nicht sonderlich verheißungsvoll aus.











