Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat bei einem AfD-Kongress im Bundestag gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber geätzt. Er wandte sich in einer Rede mit den Worten »an meine Ex-Kollegen an den Empfangsgeräten« direkt an die Mitarbeitenden des Verfassungsschutzes. »Ein Gruß an die Spitzel, Quellen und Agenten. Ich kann nur sagen, das, was wir heute hier bereden werden, das, was ich sagen werde, ist wert, als Delegitimierung und Verächtlichmachung unserer Bundesregierung anzusehen«, sagte Maaßen.Der frühere Chef des Inlandsnachrichtendienstes war als Redner beim sogenannten »1. Demokratiekongress« der AfD-Bundestagsfraktion eingeladen, einer zweitägigen Veranstaltung im Paul-Löbe-Haus des Bundestags, in dem die Fraktion mit geladenen Gästen unter anderem über Meinungsfreiheit diskutierte. Diese sieht die AfD eingeschränkt. Die AfD wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Verdachtsfall im Bereich Rechtsextremismus beobachtet.

Zuletzt sorgte ein Gutachten zur AfD für Aufmerksamkeit. Dieses attestiert der Partei, verfassungswidrig zu sein. Infolgedessen wurde wieder über ein Verbotsverfahren diskutiert. Lesen Sie hier mehr dazu .