Die Angaben beruhen überwiegend auf Informationen der jeweiligen Betreiber und Einrichtungen. Da sich Bedingungen vor Ort ändern können, empfiehlt es sich, vor dem Besuch noch einmal direkt nachzufragen. Zusätzliche Informationen zur Zugänglichkeit vieler Orte bietet die Plattform Wheelmap. Dort können Nutzerinnen und Nutzer die Barrierefreiheit von Orten bewerten und einsehen – von Eingängen über Wege bis hin zu Toiletten. Weltweit sind dort inzwischen Millionen öffentlich zugänglicher Orte erfasst.SZ Bayern auf Whatsapp:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnierenVon Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.OberbayernTherme Bad Aibling: Die Therme Bad Aibling verbindet Wellness mit einem vergleichsweise umfangreichen, barrierefreien Angebot. Unter den markanten Kuppeln der Therme warten unterschiedliche Thermal- und Saunabereiche, Ruheinseln sowie Innen- und Außenbecken. Licht-, Duft- und Klangwelten sollen den Besuch zu einem möglichst entspannten Erlebnis machen – von Unterwassermusik bis zu ruhigen Rückzugsorten.Die Therme Bad Aibling, hier der Außenbereich, ist barrierefrei zertifiziert. Foto: Therme Bad AiblingDie Anlage ist barrierefrei zertifiziert. Viele Bereiche sind stufenlos oder per Aufzug erreichbar, es gibt Behindertenparkplätze, barrierefreie Sanitär- und Duschräume sowie einen mobilen Personenlifter für die Thermalbecken. Auch die Sauna ist mit dem Rollstuhl zu erreichen. Einzelne Saunen und Anwendungen sind allerdings nur eingeschränkt zugänglich, etwa wegen schmalerer Türen oder kleiner Rampen.Kosten: Tageskarte 33 Euro, Kinder ab vier 29 EuroÖffnungszeiten: Montag bis Freitag 10–22 Uhr, Freitag & Samstag 9.30 - 22.30 Uhr, Sonntag 9.30 - 22 UhrSchifffahrt auf dem Chiemsee: Die Chiemsee-Schifffahrt gehört zu den entspanntesten Möglichkeiten, Bayerns Alpenkulisse ohne große Anstrengung zu erleben. Vom Deck aus reicht der Blick über das „Bayerische Meer“ bis zu den Bergen, vorbei an kleinen Inseln und hinüber zum Schloss Herrenchiemsee.Ein Schiff der Chiemseeflotte legt an der Hafenpromenade Prien an. Foto: Florian PeljakFür Rollstuhlfahrer empfiehlt sich der Einstieg in Prien/Stock. Dort sind Behindertenparkplätze sowie barrierefreie Toiletten gut erreichbar. Die Schifffahrt ist grundsätzlich gut zugänglich, insbesondere auch für Elektro-Rollstühle.Kosten: Touren ab 13,40 (Erwachsene), Kinder ab sechs Jahren zahlen den halben PreisFahrtzeiten (Sommerfahrplan: 14. Mai bis 20. September): 6.40 Uhr - 19.30 UhrSchwimmen an Flüssen und Seen:Die schönsten Naturbäder in BayernDraußen schwimmen ja, Chlor und andere Chemie lieber nicht? An den Ufern einiger Flüsse und Seen in Bayern gibt es Strandbäder – manchmal mit, manchmal ohne Infrastruktur. Eine Auswahl.SchwabenBaumwipfelpfade im Allgäu: Mitten im Allgäu ermöglichen gleich zwei barrierefreie Baumwipfelpfade besondere Naturerlebnisse in luftiger Höhe: die Waldwelt Skywalk Allgäu im Westallgäu und der Baumkronenweg Ziegelwies bei Füssen. Beide Wege führen ohne große körperliche Anstrengung durch die Baumkronen und bieten eindrucksvolle Ausblicke auf Wälder, Berge und Flüsse.Der Skywalk Allgäu ist mit mehr als einem Kilometer Länge deutlich größer und verbindet den Baumwipfelpfad mit Erlebnisstationen, Spielbereichen und Naturpfaden. Dank Aufzug und ebenerdigen Wegen ist die Anlage barrierefrei zugänglich. Ruhiger und naturnäher wirkt dagegen der Baumkronenweg Ziegelwies: Auf knapp 500 Metern führt der Holzsteg durch einen Auwald direkt an der Grenze zwischen Bayern und Tirol – mit Blick auf den Lech und die Alpen. Beide Ausflugsziele eignen sich gut für Familien, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und alle, die Natur ohne anspruchsvolle Wanderung erleben möchten.Kosten: ab 5 Euro in Ziegelwies (Erwachsene) und ab 15,80 Euro für den Skywalk AllgäuÖffnungszeiten (Mai bis Mitte Oktober): 9 Uhr - 19 UhrBarrierefreier Spaziergang am Großen Alpsee: Ein besonders entspannter Ausflug im Allgäu führt am Ufer des Großen Alpsees entlang. Vom Naturparkzentrum Nagelfluh aus verläuft der rund vier Kilometer lange Weg weitgehend eben direkt am Wasser entlang – mit Blick auf den See und die Allgäuer Berge. Kleine Stege, Sitzmöglichkeiten und Cafés laden unterwegs immer wieder zu Pausen ein.Die Strecke eignet sich gut für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Familien mit Kinderwagen. Los geht es am Parkplatz an der Kirchsteige, von dort führt der Weg zunächst kurz etwas steiler bergab. Am Naturparkzentrum gibt es barrierefreie Toiletten, außerdem eine Ausstellung und ein Café mit Seeblick. Für Hin- und Rückweg sollte man etwa anderthalb Stunden einplanen.Kosten: keineÖffnungszeiten: Wann immer man lustig ist. Bei Einsetzen der Dunkelheit Stirnlampe mitnehmenMit der Sesselbahn auf die Alpsee-Bergwelt: Die Alpsee-Bergwelt zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen im Allgäu – samt Bergblick, Sommerrodelbahn und Einkehrmöglichkeit in der Berggaststätte Bärenfalle. Wer nicht zu Fuß auf den Berg möchte, kann die Sesselbahn nutzen und die Aussicht schon während der Fahrt genießen.Am Großen Alpsee bei Immenstadt finden Erholungssuchende ebenso Platz wie seltene Pflanzen. Foto: ImagoAuch Menschen mit eingeschränkter Mobilität können die Bahn grundsätzlich nutzen: Zusammenklappbare Rollstühle dürfen befördert werden, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Ob eine Mitfahrt möglich ist, entscheidet das Personal allerdings jeweils vor Ort. Oben angekommen laden die Berggaststätte und verschiedene Aussichtspunkte zu einer entspannten Pause mit Alpenpanorama ein.Kosten: ab 18,50 Euro (Erwachsene)Öffnungszeiten: 9 Uhr - 22 UhrNiederbayernBaum- und Waldwipfelpfade in Neuschönau und Sankt Englmar: Wer den Bayerischen Wald einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, findet gleich zwei barrierearme Ausflugsziele in den Baumkronen. Sowohl der Baumwipfelpfad bei Neuschönau als auch der Waldwipfelweg bei Sankt Englmar ermöglichen Naturerlebnisse weit über dem Waldboden – und sind auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.Der Baumwipfelpfad im Nationalpark Bayerischer Wald Neuschönau ist 1,3 Kilometer lang. Höhepunkt ist der 44 Meter hohe Aussichtsturm. Foto: Michael Handelmann/ImagoDer rund 1300 Meter lange Baumwipfelpfad im Nationalpark Bayerischer Wald führt auf sanft ansteigenden Holzstegen durch die Kronen von Buchen, Tannen und Fichten. Höhepunkt ist der markante, 44 Meter hohe Aussichtsturm, von dem Besucher bei guter Sicht bis zu den Alpen blicken können. Der Pfad ist barrierearm gestaltet und kann auch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen genutzt werden. Entlang des Weges informieren mehrere Stationen über den Wald und seine Tierwelt.Ebenfalls barrierefrei angelegt ist der Waldwipfelweg in Sankt Englmar. Ein breiter Steg führt hier durch die Baumkronen und auf einen 52 Meter hohen Aussichtsturm. Von oben reicht der Blick über den Bayerischen Wald, das Donautal und bei klarer Sicht bis zu den Alpen. Wer möchte, kann zusätzlich eine Hängebrücke nutzen. Der Weg sowie der Aussichtsturm sind laut Betreiber auch mit Rollstuhl und Rollator befahrbar.Kosten: ab 13 Euro (Erwachsene)Öffnungszeiten (Mai bis Oktober): 9.30 - 18 UhrNationalpark Bayerischer Wald: Auch der Nationalpark Bayerischer Wald selbst bietet zahlreiche Möglichkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Zwar sind viele Wege im Mittelgebirge naturbedingt steil oder uneben, in den Besucherzentren und ortsnahen Bereichen wurden jedoch barrierearme Angebote geschaffen. Dazu gehören ausgewählte Rundwege, Teile der Tierfreigelände, Besucherzentren sowie mehrere speziell ausgewiesene Touren für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfen.Ein Rudel Wölfe im Nationalpark Bayerischer Wald. Teile der Tierfreigelände sind barierrefrei. Foto: ImagoBesonders gut geeignet sind etwa die Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein mit ihren Tierfreigeländen, Ausstellungen und barrierearmen Wegen. Dort lassen sich heimische Wildtiere beobachten, ohne längere Wanderungen unternehmen zu müssen. Auch verschiedene Rundwege und Naturerlebnisangebote wurden nach den Kriterien von „Reisen für alle“ geprüft.Kosten: keineÖffnungszeiten: ganzjährig rund um die Uhr zugänglichOberpfalzDonauschifffahrt zur Walhalla: Wer die Walhalla bei Regensburg besuchen möchte, kann bequem mit dem Ausflugsschiff anreisen. Die Fahrt führt donauaufwärts durch das Donautal bis nach Donaustauf und bietet unterwegs schöne Ausblicke auf die Flusslandschaft.Zur Walhalla bei Donaustauf kann man barrierefrei auf der Donau mit dem Schiff fahren. Foto: Sebastian BeckAuch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist die Schifffahrt geeignet: Der Einstieg ist barrierefrei, auf allen Schiffen gibt es eine behindertengerechte Toilette auf dem Eingangsdeck. Rollstuhlfahrer sollten dies bei der Reservierung angeben, da Mittel- und Freideck meist nicht per Aufzug erreichbar sind. Die Walhalla selbst verfügt über einen barrierearmen Zugang per Rampe.Kosten: 21 Euro (Erwachsene)Abfahrtszeiten: in der Hauptsaison dreimal täglich (10.30, 12.30 und 14.30 Uhr)Barrierefreies Naturerleben im Nördlichen Oberpfälzer Wald: Im Nördlichen Oberpfälzer Wald wurden in den vergangenen Jahren mehrere Angebote geschaffen, damit auch Menschen mit Behinderung Natur und Landschaft leichter erleben können. Dazu gehören barrierearme Wege, Ausstellungen und Naturerlebnisangebote in der Region zwischen Weiden, Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth.Das Naturwaldreservat Gscheibte Loh ist ein Naturschutzgebiet im Manteler Forst im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Foto: Sebastian BeckBesonders geeignet ist die Dauerausstellung „Faszination Natur“ im Neuen Schloss in Neustadt an der Waldnaab. Sie ist ebenerdig erreichbar und vermittelt Wissenswertes über die Landschaft und Tierwelt der Region.Kosten: keineÖffnungszeiten: immer zugänglichOberfrankenBaumwipfelpfad Steigerwald: Mitten im Steigerwald bei Ebrach führt ein mehr als einen Kilometer langer Holzsteg durch die Baumkronen des Waldes. Höhepunkt ist der Aussichtsturm, von dem Besucher weit über die Landschaft Oberfrankens blicken können. Entlang des Weges gibt es außerdem Lern- und Mitmachstationen rund um Wald und Natur.Das Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ umfasst eine Größe von 775 Hektar. Foto: Johannes SimonDer Baumwipfelpfad ist barrierearm angelegt und nutzt die natürliche Hanglage, sodass die Steigung auch auf dem Turm maximal sechs Prozent beträgt. Dadurch eignet sich der Weg für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehhilfen sowie Familien mit Kinderwagen. Der Pfad trägt zudem das Qualitätssiegel „Reisen für alle“. Kostenlose Leihrollstühle stehen nach Anmeldung zur Verfügung.Kosten: ab 11,50 Euro (Erwachsene)Öffnungszeiten: vom 29. März bis 24. Oktober täglich von 9 Uhr - 18 Uhr. Letzter Einlass ist um 17 UhrMittelfrankenFränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim: Mehr als 120 historische Gebäude zeigen im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim, wie die Menschen in Franken über Jahrhunderte hinweg lebten und arbeiteten. Das Museum setzt dabei gezielt auf barrierearme Angebote: Geschichte kann an vielen Stationen nicht nur gesehen, sondern auch gehört, gerochen und ertastet werden. Gärten, Felder, alte Handwerksbetriebe und traditionelle Nutztierrassen machen den Ausflug zu einer Zeitreise durch die fränkische Kulturlandschaft.Im Fränkischen Freilandmuseum wird Geschichte erlebbar gemacht. Foto: Alexander MartinKosten: ab 9 Euro (Erwachsene)Öffnungszeiten: 9 Uhr - 18 UhrUnterfrankenWildpark Schweinfurt: Der Wildpark Schweinfurt bietet mehr als 50 heimische Tierarten in naturnahen Gehegen – und das bei freiem Eintritt. Viele Bereiche des Parks sind auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zugänglich: Alle Ein- und Ausgänge sind stufenlos, die Gehege sowie der Kiosk können über die Wege im Park erreicht werden. Allerdings sind die Wege teilweise geschottert oder uneben, und einige Aussichtspunkte sind nur über Treppen zugänglich.Behindertenparkplätze stehen in Eingangsnähe zur Verfügung, auch die Anreise mit barrierefreien Niederflurbussen ist möglich. Eine behindertengerechte Toilette befindet sich direkt neben dem Wildpark-Kiosk.Kosten: keineÖffnungszeiten: ganztägig. Für alle, die keinen Proviant dabeihaben, hat die Waldschänke montags bis freitags von 13.30 - 18.30 Uhr und samstags und sonntags von 12 - 18.30 Uhr geöffnetResidenz Würzburg: Die Würzburger Residenz zählt zu den bedeutendsten Barockschlössern Europas und gehört seit 1981 zum Unesco-Welterbe. Besucher können die prunkvollen Räume, das berühmte Treppenhaus und die Hofkirche besichtigen.Die Würzburger Residenz ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen weitgehend zugänglich. Foto: ImagoAuch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist die Anlage weitgehend zugänglich. Drei Behindertenparkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe des Eingangs. Die Kasse ist über eine Rampe erreichbar, alle wichtigen Bereiche der Residenz können stufenlos mit einem Aufzug erreicht werden. Auch die Hofkirche verfügt über einen barrierearmen Zugang. Behindertengerechte Toiletten stehen im Erdgeschoss zur Verfügung.Kosten: ab 10 Euro (Erwachsene), Eintritt in die Hofkirche und den Hofgarten ist freiÖffnungszeiten (April bis Oktober): 9 - 18 Uhr (Kassenschluss ist um 17.15 Uhr)