Zum Glück für Stale Solbakken sitzen in der Fifa-Ethikkommission, wie jedermann ahnt, bloß von Gianni Infantino handverlesene Hobbyjuristen, die wissen, wofür sie bezahlt werden. Genau: für nichts. Ansonsten hätten sie gegen den norwegischen Nationaltrainer am Freitag womöglich ein Verfahren eröffnen müssen, wegen eines Verstoßes gegen Artikel 5.2, Absatz d) der Fifa-Regeln für diese Weltmeisterschaft. Alle Teilnehmer verpflichten sich demnach, stets „mit dem bestmöglichen Team anzutreten“. Frage also an den Angeklagten Solbakken: Sind diese elf Spieler, die Sie im dritten Gruppenspiel in Boston gegen Frankreich auf den Rasen geschickt haben, wirklich Ihr bestmögliches Team?