2. Bundesliga

Das erste Training beim FC Energie Cottbus gerade absolviert, dreht Leonardo Bittencourt noch ein paar Extrarunden auf dem kleinen Feld neben dem großen Trainingsplatz an der Parzellenstraße. Ein bisschen wirkt es, als laufe er sich nochmal warm für den Interview-Marathon, der gleich vor ihm liegt. Immerhin warten noch einige Reporter auf dem grün leuchtenden Rasen neben ihm.„Warm war ich ja schon“, sagt er und wirkt, als machten ihm die vielen Gespräche nicht allzu viel aus. Ein bisschen gefällt es ihm vielleicht, wieder im Rampenlicht zu stehen. Bei Werder Bremen hatte er zuletzt keine tragende Rolle mehr gespielt. Beim Trainingsauftakt in der Lausitz ist die Aufmerksamkeit nun ganz auf ihn gerichtet.

Auch der Papa ist dabei

Sogar sein Vater Franklin Bittencourt ist gekommen und sieht am Seitenrand zu. Er hatte einst selbst fünf Jahre lang bei Energie gespielt, sein Sohn war fünf Jahre alt, als er nach Cottbus kam. „Ich freue mich, dass er wieder zu Hause ist“, sagt der Papa und verspricht, dass er zu jedem Spiel kommen werde.

Franklin Bitencourt (Cottbus) freut sich mit seinem Sohn Leonardo