PfadnavigationHomeSportFußballWMAlgerien gegen ÖsterreichKommt es zur Schande von Kansas City?Stand: 17:12 UhrLesedauer: 2 Minuten„Da wäre mehr drin gewesen“, sagt Ralf Rangnick. Die von ihm trainierte österreichische Nationalelf verlor im zweiten Gruppenspiel gegen Weltmeister Argentinien und einen erneut herausragenden Lionel Messi. Das Rangnick-Interview im Video.Der WM-Modus bevorzugt Teams aus den hinteren Gruppen. Das gilt besonders für Österreich und Algerien im direkten Duell. Erinnerungen an die „Schande von Gijon“ werden wach, an der beide direkt und indirekt beteiligt waren.Es war einer der dunkelsten Momente in der WM-Historie. 1982 einigten sich Deutschland und Österreich nach dem Führungstreffer auf einen Nichtangriffspakt. Deutschland gewann „die Schande von Gijon“, beide Teams qualifizierten sich für das Achtelfinale. Der Leidtragende des Ballgeschiebes war Algerien, das wegen des schlechteren Torverhältnisses ausschied. Und Geschichte könnte sich am kommenden Sonntag wiederholen – der neue WM-Modus mit 48 Mannschaften macht es möglich. Ausgerechnet stehen wieder Algerien und Österreich im Fokus. Die beiden Teams treffen am Sonntag (4 Uhr, ZDF, MagentaTV und im Liveticker bei WELT) im abschließenden Spiel der Gruppe J aufeinander, und eine Absprache scheint möglich und unter bestimmten Voraussetzungen sogar sinnvoll.Beide Teams haben jeweils drei Punkte auf dem Konto, Österreich liegt dank des besseren Torverhältnisses auf dem zweiten Tabellenplatz. Argentinien hat den Gruppensieg bereits sicher, Jordanien wird auf jeden Fall Letzter und scheidet aus. Österreich hat mit 3:3 eine ausgeglichene Torbilanz, Algerien steht bei minus zwei. Bei einem Unentschieden würde sich Österreich als Gruppenzweiter sicher für das Sechzehntelfinale qualifizieren, Algerien wäre aller Voraussicht nach als Dritter auch in der K.-o.-Runde. Alle anderen Gruppen sind vor dem Anpfiff beendetDa alle anderen Gruppen bereits vorher beendet sind, wissen sowohl Algerien als auch Österreich, auf welches Team sie je nach Ausgang des Duells in einem eventuellen Sechzehntelfinale treffen würden. Auf jeden Fall wissen beide schon vor dem Anpfiff, welches Ergebnis sie zum Weiterkommen benötigen, da dann schon feststehen wird, wie viele Punkte und welches Torverhältnis benötigt wird, um sich als Dritter der Gruppe für die K.-o.-Runde zu qualifizieren. Lesen Sie auchDies weckt natürlich Erinnerungen an „die Schande von Gijon“ – das Spiel zwischen Österreich und Algerien könnte zur „Schande von Kansas City“ werden.step