In Videospielen geht es oft um Vernichtung: gigantische Waffen und verheerende Schlachten, die brennende Erde zurücklassen. Aber das Zurückgebliebene, der Schutt und die Asche, spielt nur selten eine Rolle. Terra Nil von Free Lives für Steam auf PC, iOS, Android und Nintendo Switch stellt genau diese menschlichen Spuren in den Mittelpunkt. Denn in diesem Spiel ist die Erde am Ende.Anzeige

Ökosysteme sind kollabiert, der Boden trocken und unfruchtbar. Tiere und Pflanzen haben keine Lebensgrundlage mehr. Und Menschen sowieso nicht. Was könnte da helfen? Ein Superheld, der alles wieder in Ordnung bringt? Magie, die das Leben zurückholt? Nein, in Terra Nil ist Greentech die Rettung. Und inzwischen mit einem neuen Heatwave-Update versehen worden.

Aufbau ohne Menschen

Das Spiel gehört zu einem Genre, das in Deutschland besonders beliebt ist: Es ist ein Aufbauspiel. Doch anders als in Anno 1800 oder Die Siedler geht es eben nicht darum, eine florierende Stadt aufzubauen, um irgendwann mit einem industriellen Imperium zu enden. Vielmehr soll der Mensch hier gar keine Rolle spielen.Anzeige

Terra Nil funktioniert grundlegend so: Die Spieler beginnen auf einem ausgestorbenen Planeten. Also bauen sie Bewässerungsanlagen oder Windturbinen, um mit Strom und Wasser den Boden wieder fruchtbar zu machen. Im Laufe des Spiels kommen viele andere Gebäude hinzu. Entgiftungsanlagen, die Flüsse reinigen, oder solarbetriebene Gewächshäuser, die die Pflanzen zurückbringen.