Die Zeit rennt: „Quake“ wurde diese Woche 30 Jahre alt. Am 22. Juni 1996 veröffentlichte id-Software den First-Person-Shooter, der das Genre in die Moderne führte.

Die Ego-Shooter war bereits einige Jahre populär. Mit Wolfenstein 3D und DOOM etablierte die Gamingschmiede bereits die Spiele, die bis heute stilprägend sind. Quake war aber nicht weniger wichtig, denn das Spiel brachte bahnbrechende Neuerungen, ebenfalls ausgeheckt von John Romero, John Carmack und American McGee.

Waren vorige Shooter noch aufgrund der begrenzten Leistungsfähigkeit mit Kompromissen behaftet und eine Mischung aus Pixel-Gegnern und Pseudo-3D, lieferte „Quake“ einen vollen dreidimensionalen Effekt mit Polygongrafik in allen Bereichen.

Herausragend war auch, dass „Quake“ konsequent auf Mehrspielermatches setzte, egal ob per Nullmodem-Kabel, LAN-Netzwerk oder online. Neuartig war zudem die kombinierte Maus-Tastatursteuerung, die eine größere Flexibilität ermöglichte.

Knapp 15 Jahre indiziert