Von wertvollen Schätzen, die tief unten auf dem Grund des Meeres liegen, davon hat man schon viel und oft gehört. In der zumeist von Büchern oder Abenteuerfilmen geprägten Vorstellung handelt es sich dabei meist um Kisten voller Gold, die im Bauch eines Schiffswracks verborgen sind. So etwas gibt es im Münchner Eisbach, der durch seine Surfer zu internationaler Berühmtheit gelangte, nicht. Aber auch dort liegen viele unvermutete oder vergessene Schätze, wie aktuell die Ausstellung „Tao Schirrmachers Sammlung. Eisbach Treasures“ in der Archiv Galerie im Haus der Kunst belegt. Dort werden Fundstücke aus dem Eisbach gezeigt, für die man oft nichts, manchmal auch ein paar hundert Euro kriegen würde. Aber viel wichtiger als das, so Tao Schirrmacher, sei ihr „ideeller Wert.“