FilterSechs freie Wochen: Ferienbeginn für 803.000 Schüler Wiesbaden. Für rund 803.000 Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen Schulen in Hessen ist das Schuljahr nun auch offiziell vorbei. Am Freitag starten die Sommerferien. „Jetzt ist die Zeit, mal abzuschalten und alles liegenzulassen, damit wir wieder mit viel Schwung ins neue Schuljahr zurückkehren“, erklärte Kultusminister Armin Schwarz (CDU). „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, den Eltern und unseren Lehrkräften erholsame Sommerferien und viel Spaß mit Freunden und Familie.“Von den 803.000 Schülerinnen und Schülern des vergangenen Schuljahres machten etwa 30.000 Abitur oder Fachabi, wie ein Ministeriumssprecher erläuterte. Rund 20.000 Realschüler saßen in den Prüfungen zur Mittleren Reife und rund 14.000 Jugendliche in den Abschlussprüfungen an der Hauptschule. Das neue Schuljahr in Hessen startet am 10. August. (dpa.)Wetterdienst erwartet am Freitag 40 Grad Offenbach. Im Tagesverlauf sollen die Temperaturen in Hessen auf fast 40 Grad steigen. Es besteht weiterhin eine extreme Wärmebelastung, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Erst am Samstag gibt es demnach Gewitter, die auf Abkühlung hoffen lassen.Zum Ende der Arbeitswoche liegen die Temperaturen zwischen 37 und 40 Grad und auch die Nacht zum Samstag wird der Vorhersage nach tropisch bei 20 bis 25 Grad. Nur im Nordosten sinken die Temperaturen teils bis 16 Grad. Am Samstag bleibt es zunächst ebenso heiß. Ab dem späten Nachmittag kann laut DWD dann vor allem an der Westgrenze mit schweren Gewittern und Unwettern gerechnet werden, die etwas Abkühlung versprechen. Auch am Sonntag kann es immer wieder gewittern. Mit 34 bis 39 Grad wird es etwa weniger heiß. (dpa)Uniklinikum Gießen und Marburg betreut zunehmend Hitzepatienten Gießen. Angesichts der Hitzewelle registriert das Universitätsklinikum Gießen und Marburg mehr Patienten mit hitzebedingten Symptomen. In den vergangenen Tagen seien verstärkt solche Patienten in die Notaufnahme in Gießen gekommen, erklärte eine Sprecherin des Uniklinikums auf Anfrage. In den meisten Fällen litten die Betroffenen unter der sogenannten Exsikkose, einer deutlichen Austrocknung des Körpers bedingt durch den Mangel an Flüssigkeit und Elektrolyten. „Wir hatten auch schon einen Patienten mit Hitzeschlag, dabei kann die Körpertemperatur auf über 40 Grad ansteigen“, erklärte die Sprecherin. Zumeist betreffe es Menschen, die aufgrund von Alter oder Vorerkrankungen zu den vulnerablen Gruppen zählen. Warnzeichen könnten Schwindel, Kopfschmerzen, starke Erschöpfung, Übelkeit, Konzentrationsstörungen oder Kreislaufprobleme sein. „Diese Beschwerden sollten ernst genommen werden, da sie auf eine Überlastung des Körpers durch die Hitze hinweisen können.“Auch den Bewohnern und Beschäftigten von Pflegeheimen macht die Hitze zu schaffen. „Besonders gefährdet sind Pflegebedürftige, vor allem ältere Menschen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen oder eingeschränktem Durstempfinden“, erklärte Tim Helfert aus der Geschäftsführung der Awo gemeinnützige Gesellschaft für soziale Einrichtungen und Dienste in Nordhessen. Pflegekräfte und weitere Beschäftigte im Pflegebereich müssten zudem oft körperlich anstrengende Tätigkeiten unter hohen Temperaturen ausüben und seien deshalb belastet. (dpa)Bevölkerungsschutztage fallen Hitze zum OpferGießen/Bad Nauheim. Angesichts der zum Wochenende in Hessen erwarteten großen Hitze mit Temperaturen bis über 40 Grad häufen sich Absagen von Veranstaltungen im Bundesland. So teilte die Stadt Bad Nauheim im Wetteraukreis mit, dass der für diesen Samstag geplante Bevölkerungsschutztag des Wetteraukreises in der Kurstadt entfällt. „Kreis und Stadt haben die Entscheidung gemeinsam getroffen, weil eine aktuelle Hitzewarnung vorliegt und der Schutz der Gesundheit von Besucherinnen, Besuchern und Einsatzkräften oberste Priorität hat“, teilte ein Sprecher mit. Auch in Gießen sollte ursprünglich ein Bevölkerungsschutztag stattfinden, der nun auf Entscheidung des hessischen Innenministeriums ausfällt. „Wir wollen nicht die Gesundheit der weit überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie auch der Besucherinnen und Besucher gefährden“, erklärte das Ministerium. Vor allem die mit dem Auf- und Abbau sowie dem Standdienst betrauten Helfer wären erheblicher körperlicher Belastung ausgesetzt. „Hier sollte jedes gesundheitliche Risiko vermieden werden.“ (dpa)Bahnstrecke in Wetterau noch tagelang gesperrtFrankfurt/Gießen. Auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Gießen halten die Einschränkungen für die S-Bahn-Linie 6 und mehrere Regionalbahnlinien an. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) geht davon aus, dass der Abschnitt zwischen Friedberg und Bad Vilbel bis Mitte nächster Woche gesperrt bleibt. Die Deutsche Bahn hat einen Busnotverkehr eingerichtet. Am Freitag sollen wieder Züge zwischen Friedberg, Beienheim, Friedrichsdorf und Gießen fahren, am Samstag auch zwischen Friedberg und Frankfurt über Hanau. Die Details finden sich auf der Internetseite des Verkehrsverbunds.Ursache für die Ausfälle war ein Böschungsbrand am Dienstag. Dabei wurden Kabel beschädigt, was nach Angaben der Bahn wiederum zu einer Störung im Stellwerk Bad Vilbel geführt hat.Wie sich Waldbrände verhindern lassenWiesbaden. Seit Jahresbeginn hat es in Hessen bereits rund 40 Waldbrände auf einer Fläche von umgerechnet sechs Fußballfeldern gegeben - wegen der anhaltenden Trockenheit warnt das Land vor weiteren Risiken. Das Forstministerium in Wiesbaden spricht von einer „mittleren bis hohen Waldbrandgefahr“. In Südhessen könne sie in den kommenden Tagen lokal und vorübergehend auch sehr hoch sein. Konkret bittet die Behörde Waldbesucher:Besonders wachsam zu sein.Sich an das generelle Rauchverbot im Wald zu halten.Keine Zigarettenkippen aus Autofenstern zu werfen.Außerhalb ausgewiesener Grillstellen kein Feuer zu entfachen.Auf Grillplätzen darauf zu achten, dass kein Funkenflug entsteht.Grillfeuer bei Verlassen des Ortes vollständig zu löschen. Verständnis für die Schließung von Grillplätzen zu zeigen.Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Autos zu blockieren. Fahrzeuge nicht über trockenem Bodenbewuchs zu parken.Bei einem Waldbrand sofort den Notruf der Feuerwehr (112) zu alarmieren.Das Forstministerium rechnet nach eigenen Angaben vorerst von Sonntag an mit leichtem Regen und einer „etwas abnehmender Waldbrandgefahr“ an den Folgetagen. (dpa)Stadttheater Gießen leidet weiter unter HackerangriffGießen. Das Stadttheater Gießen leidet weiterhin an den Folgen eines Hackerangriffs. Die oberste Priorität sei, wieder an das Mailnetz angeschlossen zu werden, sagte eine Sprecherin. Wann dies der Fall sein werde, sei noch unklar.Von dem Hackerangriff am vergangenen Donnerstag sind alle auf den Servern befindlichen Daten und deren Sicherungen betroffen, alle gängigen Kommunikationswege liegen lahm. Der Vorstellungsbetrieb läuft jedoch uneingeschränkt weiter. „Wir spielen weiter Theater und feiern unsere unkaputtbare Kunst“, sagte die Intendantin Simone Sterr. (dpa)Taunusbahn steht zweimal stillHochtaunuskreis. An den Wochenenden vom 27. und 28. Juni sowie vom 4. und 5. Juli fahren keine Züge auf der Strecke der Taunusbahn, also der Regionalbahn 15. Stattdessen verkehren Busse. Wie der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) am Donnerstag mitteilte, sind der Grund Bauarbeiten an der Regionaltangente West. Das Unternehmen Regionalverkehre Start habe kurzfristig mitgeteilt, dass an den vier Tagen kein Bahnverkehr auf der Strecke stattfinden könne. Der VHT nutzt das nach eigenen Angaben nun, um an den Wochenenden den Baugrund mit Bohr- und Sondierungsgeräten zu untersuchen. Das sei für den geplanten Streckenausbau ohnehin nötig. Wegen des Lärms werde tagsüber zwischen sieben und 17 Uhr gearbeitet. Betroffen sind Friedrichsdorf, Wehrheim, Neu-Anspach, Usingen und Grävenwiesbach. Erstes Badeverbot wegen BlaualgenDarmstadt/Offenbach. Wegen der anhaltenden Hitze sind erste Badeseen in Hessen von Blaualgen betroffen. So wurde das Baden im Darmstädter Innenstadtsee Großer Woog verboten. Bis auf Weiteres sei kein Zugang zum Wasser möglich, teilte die Stadt mit. Geöffnet und kostenfrei zugänglich bleiben die Liegewiesen, das Kinderbecken sowie die Duschen im Familienbad. Warnhinweise wegen Blaualgen gibt es nach Angaben des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zudem an drei Seen im Landkreis Offenbach. So ist im Schultheis-Weiher durch das grünlich gefärbte Wasser die Sichttiefe auf etwa ein Meter eingeschränkt. Am Badesee Klein-Krotzenburg und Mainflingen kann es zudem zum Aufkommen von Cyanobakterien kommen, erkennbar an den grünen Schlieren auf der Wasseroberfläche und starker Trübung. Badegästen wird empfohlen, die betroffenen Bereiche zu meiden. Die Cyanobakterien können Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Auch Haut- und Augenreizungen sind möglich, wenn Badegäste mit dem Wasser in Kontakt kommen. (dpa) Badeverbot in Darmstadt wegen giftiger BlaualgenDarmstadt. Wegen der anhaltenden Hitze sind erste Badeseen in Hessen von Blaualgen betroffen. So wurde das Baden im Darmstädter Innenstadtsee Großer Woog verboten. Bis auf Weiteres sei kein Zugang zum Wasser möglich, teilte die Stadt mit. Geöffnet und kostenfrei zugänglich bleiben die Liegewiesen, das Kinderbecken sowie die Duschen im Familienbad. Warnhinweise wegen Blaualgen gibt es nach Angaben des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zudem an drei Seen im Landkreis Offenbach. So ist im Schultheis-Weiher durch das grünlich gefärbte Wasser die Sichttiefe auf etwa ein Meter eingeschränkt. Am Badesee Klein-Krotzenburg und Mainflingen kann es zudem zum Aufkommen von Cyanobakterien kommen, erkennbar an den grünen Schlieren auf der Wasseroberfläche und starker Trübung. Badegästen wird empfohlen, die betroffenen Bereiche zu meiden. Die Cyanobakterien können Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Auch Haut- und Augenreizungen sind möglich, wenn Badegäste mit dem Wasser in Kontakt kommen. (dpa)Mutmaßlicher Cyberbetrüger am Frankfurter Flughafen festgenommen Frankfurt. Die Bundespolizei hat am Flughafen Frankfurt einen 47 Jahre alten Spanier festgenommen, der mit einem internationalen Haftbefehl von US-Behörden gesucht wurde. Der Mann wollte laut der Polizei vergangenen Mittwoch von Frankfurt nach Maskat im Oman reisen, als Fahnder seine Weiterreise stoppten.Dem Spanier wird vorgeworfen, sich zwischen 2008 und 2013 an kriminellen Organisationen beteiligt und Betrug mittels Telekommunikationseinrichtungen sowie Bankbetrug mitgeplant zu haben. Nach Angaben der Behörden soll er gemeinsam mit anderen Beteiligten Schadsoftware eingesetzt, entwickelt und verkauft haben. Der dabei entstandene Schaden beläuft sich demnach auf rund 4,5 Millionen Dollar.Der 47 Jahre alte Mann soll nun dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt werden. Dieser entscheidet über eine mögliche Auslieferung in die Vereinigten Staaten. Dort drohen dem Mann bis zu 30 Jahre Haft.Zugverkehr zwischen Frankfurt und Gießen weiter gestörtFrankfurt/Gießen. Die Störungen im Bahnverkehr zwischen Gießen und Frankfurt dauern vorerst an. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Grund ist ein defektes Stellwerk. Zahlreiche Regionalbahnen und der Fernverkehr sind betroffen.Etliche Züge fahren gegenwärtig nicht oder nur auf Teilstrecken. Teils sollen Ersatzbusse regionalen Fahrgästen helfen. Nach früheren Angaben der Deutschen Bahn wird an der Beseitigung der technischen Störung gearbeitet. (dpa) Hitze in Hessen mit bis zu 41 Grad - kaum Abkühlung nachtsOffenbach. Es wird noch heißer in Hessen. Nach Tiefstwerten von bis zu 25 Grad in den aufgeheizten Innenstädten in der Tropennacht auf Freitag klettern die maximalen Temperaturen tagsüber auf 36 bis 40 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Am Samstag erreichen die Höchsttemperaturen dann 37 bis 40, im Rhein-Main-Gebiet sogar bis zu 41 Grad. Der DWD sprach von „verbreitet extremer Wärmebelastung“.Am Freitag scheint in Hessen die Sonne; mancherorts ist es gering bewölkt. Regnen soll es nicht. Der Wind bläst schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen. Auch am Samstag soll es meist sonnig ohne Regen bleiben, bei weiterhin schwächerem Wind aus dem Süden. Vom Spätnachmittag an sind vor allem weit in Hessens Westen einzelne schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr möglich. „Ab Sonntag gehen die Temperaturen dann wieder langsam runter“, sagte ein DWD-Sprecher. (dpa)Hessen setzt Gratis-Schwimmkurse für Kinder fortWiesbaden. Damit möglichst viele Kinder und Jugendliche sicheres Schwimmen lernen, unterstützt das Land Hessen auch in diesem Jahr kostenlose Schwimmkurse. Das Programm „Hessen lernt Schwimmen“ mit Kooperationspartnern werde fortgesetzt, teilte das Kultusministerium in Wiesbaden mit. „Gerade in den bevorstehenden Sommerferien ist das eine gute Gelegenheit zur Teilnahme.“Im vergangenen Jahr wurden den Angaben zufolge mehr als 1.200 Kinder und Jugendliche bei kostenlosen Schwimmkursen unterrichtet. „Sicheres Schwimmen kann für Menschen jedes Alters lebensrettend sein und sich zudem positiv auf ihre sportliche und gesundheitliche Entwicklung auswirken“, teilte das Ministerium mit. Von dem kostenlosen Angebot können alle schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen profitieren, die noch kein Schwimmabzeichen in Bronze (Freischwimmer) haben. Die Kurse werden von den Ortsgruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und örtlichen Schwimmvereinen organisiert. (dpa)Unfall mit Lkw und drei Autos: Autobahn A3 im Westerwald gesperrt Montabaur. Nach einem Unfall mit einem Lastwagen und drei Autos ist die vielbefahrene Autobahn 3 im Westerwald in Fahrtrichtung Frankfurt zeitweise gesperrt worden. Als ein Fahrzeug den Fahrstreifen gewechselt habe, sei es am Nachmittag bei Heiligenroth nahe der Grenze zu Hessen zu der Kollision gekommen, teilte die Polizei in Montabaur mit. Ein Mensch kam demnach verletzt in ein Krankenhaus. Im Einsatz sei ein Rettungshubschrauber gewesen. Weil der Tank des Lkw beschädigt wurde, floss laut Polizei Kraftstoff über die komplette Fahrbahn. Die A3 musste in Richtung Süden rund zwei Stunden lang voll gesperrt werden, danach konnte zunächst nur ein Fahrstreifen freigegeben werden. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Ferienbeginn in Hessen: Freie Zeit für mehr als 800.000 Schüler: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ
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