Juan Maestre weiß schon, dass seine Probleme gering sind im Vergleich zu dem, was manche seiner Landsleute im Moment durchleben. Aber Juan Maestre ist seit gut 24 Stunden auf den Beinen und würde einfach gerne seine Flip-Flops gegen richtige Schuhe tauschen und vielleicht auch einmal das T-Shirt wechseln. Nur liegt seine Wohnung, die er sich mit einer Freundin teilt, mitten in Caracas im 18. Stock. Das Haus steht zwar noch, aber in den Wohnungen sei alles verwüstet von den Stößen der Erdbeben in der letzten Nacht, erzählt er. Er könne dort nicht mehr hinein.
Nach dem Erdbeben: "Venezuela rutscht von einer Krise in die nächste"
Seit Mittwochabend versuchen Juan Maestre und seine Feunde den Menschen in Caracas zu helfen. Mal mit Psychologie, mal einfach mit einem guten Essen.














