Rekordtemperaturen beim Fusion Festival: 36 Grad, und es wird noch heißer

Am Mittwoch hat in Mecklenburg eines der größten alternativen Musikfestivals in Europa begonnen. Die Veranstalter zeigen sich für die Hitze gewappnet.

Crowdsurfing ohne Alkohol? Bei den aktuellen Temperaturen ist das ratsam. Szene von einem früheren Fusion Festival

Christian Ditsch

Angenehmer Wind begrüßt die Gäste, als sie aus dem Bus aussteigen. Die Sonne brutzelt von oben und vom Asphalt der ehemaligen Landebahn. Das Gesprächsthema Nummer eins ist: die Hitze. Schon im Bus äußern viele ihre Sorgen, andere lachen sie nervös weg. Das Line-up tritt in den Hintergrund. Es wird mehr über Essverhalten geredet als über die zu erwartende Musik – wer bei der Hitze wie großen Appetit hat, und wer sich zwingen muss, etwas runterzuschlingen. Über Alkoholkonsum, der jetzt mehr hinterfragt wird als sonst. Trotzdem ist bei allen Vorfreude da – ein Gefühl, „nach Hause“ zu kommen – Sonne hin, Hitzewelle her. Die Veranstalter haben vorgesorgt: Schon am Busstand wird zwischendurch kostenlos Wasser verteilt.