Stabile Preise, das ist eine der Grundfesten der Apple-Philosophie. Egal, ob Computer, Tablet, Smartphone, Smartwatch oder bloß ein simples Ladekabel: Der einmal angekündigte Preis gilt bei Apple so lange, bis ein Nachfolgemodell kommt. Das macht es so leicht, Apple-Produkte gebraucht zu verkaufen. Das macht es aber auch so schwer, Schnäppchen zu finden.
Doch am Donnerstag ist Apple von dieser Maxime abgewichen. Zum wahrscheinlich ersten Mal in seiner Geschichte hat der Konzern die Preise für einige seiner Produkte angehoben – mitten im Jahr, lange vor und nach irgendwelchen Produktpräsentationen.Betroffen von der Preiserhöhung sind Mac-Computer und iPads. Apples Cashcow, die iPhones, sowie Apple Watches, AirPods und viele andere Produkte bleiben außen vor und werden weiter zu den bisher bekannten Preisen angeboten.
Teilweise Hunderte Euro mehr als bisherBei Apple wirken sich die Preiserhöhungen gestaffelt aus und dürften insbesondere bei den günstigen Modellen ins Gewicht fallen. So kostet das im März angekündigte MacBook Neo jetzt in der Grundversion 799 statt 699 Euro (hier unser Testbericht). Schon beim MacBook Air fällt die Preiserhöhung drastischer aus. Kostete das Grundmodell bis heute Mittag noch 1199 Euro, liegt dessen Preis jetzt bei 1399 Euro (hier unser Testbericht des M4-Modells ). Richtig teuer wird es bei den Profi-Macs: Ein Mac Studio kostet jetzt in der kleinsten Ausstattungsvariante 2999 Euro. Als er eingeführt wurde, waren es 500 Euro weniger (hier unser Testbericht ).












