Union debattiert über CO₂-Preis: Die CDU beißt sich am Klimaschutz fest
Eine CDU-Veranstaltung zeigte, wie uneins die Partei beim Klimaschutz ist. Als es konkret wurde, wurde ihre wirtschaftspolitische Schwäche deutlich.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche beim CDU-Werkstattgespräch über Klimaschutz und die Zukunft des Industriestandorts
Andreas Gora/imago
Ein „Werkstattgespräch zu Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und der neuen geopolitischen Lage“ sollte am Mittwochabend die CDU-internen Diskussionen zur Klimapolitik der Partei bündeln – und zeigte vor allem, wen die Union zum „Industriestandort Deutschland“ zählt. Denn während der Anti-Klimaschutz-Anheizer und Evonik-Chef Christian Kullmann eingeladen war, fehlte jeder Erneuerbare Energien- oder Green-Tech-Unternehmer. Noch nicht einmal einer der wenigen verbliebenen Klimapolitiker*innen der Partei war auf den Panels vertreten.






