PfadnavigationHomePanoramaBochumPolizeieinsatz im Freibad – 4000 Badegäste müssen Gelände verlassenStand: 16:16 UhrDer Eingang des FreibadsQuelle: picture alliance/Snowfield Photography/D. Kerlekin/Snowfield PhotographEin Polizeieinsatz wegen mehrerer Auseinandersetzungen in einem Freibad in Bochum hat zur Räumung geführt. Der Betreiber verschärft seine Sicherheitsregeln.Ein Freibad in Bochum ist nach mehreren Auseinandersetzungen und einem größeren Polizeieinsatz vollständig geräumt worden, wie „t-online“ und „Radio Bochum“ berichten. Demnach teilte die Polizei mit, dass Beamte am Mittwochnachmittag wegen einer gemeldeten Massenprügelei von rund 30 Beteiligten in das Freibad im Stadtteil Werne gerufen worden waren.Eine Rempelei am Beckenrand soll zu Beleidigungen und anschließend zu einer körperlichen Auseinandersetzung geführt haben. Vor Ort bestätigte sich der Verdacht einer größeren Schlägerei aber nicht. Nach Angaben der Polizei war es zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen zwei Badegästen gekommen, woraufhin sich zahlreiche Schaulustige versammelten. Während des Einsatzes wurden die Beamten auf einen weiteren Streit aufmerksam. Dabei gerieten zwei Frauen im Alter von 33 und 35 Jahren aneinander. Beide wurden leicht verletzt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung ein.Lesen Sie auchDer Betreiber WasserWelten Bochum entschied daraufhin, das Freibad zu räumen und vorübergehend zu schließen. Rund 4000 Badegäste mussten das Gelände verlassen.Lesen Sie auchAls Reaktion auf die Vorfälle gelten in den Freibädern des Betreibers WasserWelten ab Donnerstag verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Nach Angaben des Betreibers müssen Besucher ab 14 Jahren künftig einen Ausweis vorlegen. Zudem sollen das Sicherheitspersonal aufgestockt und Taschenkontrollen durchgeführt werden.jra