Der Westdeutsche Rundfunk hat die Leitung des Politmagazins „Monitor“ neu besetzt. Vassili Golod führt die Redaktion vom kommenden Frühjahr an. Vassili Golod berichtet seit 2022 als Korrespondent der ARD aus der Ukraine, seit 2023 leitet er das ARD-Studio in Kiew. Bei „Monitor“ tritt er die Nachfolge von Georg Restle an, der inzwischen für die ARD als Afrikakorrespondent aus Nairobi berichtet. Bis Golod seinen Posten in Köln antritt, soll der stellvertretende Redaktionschef Achim Pollmeier „Monitor“ leiten, teilte der WDR mit.Vassili Golod hat sich mit seiner Berichterstattung aus der Ukraine in und außerhalb der ARD ein großes Standing erarbeitet. 2023 erhielt er den Deutschen Fernsehpreis. Bei „Monitor“ wird man sehen, ob er das Magazin aus seiner ideologischen Ecke ein wenig herauslösen kann, in der George Restle es fest verankert hat.Mit Vassili Golod gewinne man für die „Monitor“-Leitung einen Journalisten, „der für seine politischen Einordnungen bei ,Tagesschau‘ und ,Tagesthemen‘ genauso bekannt ist wie bei Social Media oder im Podcast. Und der noch dazu seit drei Jahren ein ARD-Auslandsstudio mitten im Krieg führt“, sagte die WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni. Sie freue sich sehr, „dass wir seine publizistische Stärke mit einer herausragenden Redaktion zusammenbringen und die digitale Weiterentwicklung von ,Monitor‘ fortsetzen“.
Vassili Golod übernimmt Politmagazin "Monitor"
Der WDR besetzt die Leitung des Politmagazins „Monitor“ neu. Vassili Golod übernimmt den Job. Er hat sich als Ukrainekorrespondent einen Namen gemacht.






