Aktuell gehen bei der Polizei Frankfurt vermehrt Hinweise auf einen angeblichen Kinder- oder Menschenhandel auf der Online-Secondhand-Plattform Vinted ein. Es handele sich bei den Angeboten meist um Kuscheltiere oder Spielzeug zu „absurd hohen Preisen“, deren Beschreibung auffällige Angaben wie Alter, Geschlecht und Größe umfasse. In mehreren Beiträgen in den sozialen Netzwerken wird vermutet, dass es sich dabei um Codes für Kinderhandel handelt.Die Polizei prüft diese Hinweise derzeit. Nach ersten Erkenntnissen liegen jedoch „keine belastbaren Hinweise darauf vor, dass es sich um tatsächliche Angebote im Zusammenhang mit Kinder- oder Menschenhandel handelt“. Vielmehr gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass es sich überwiegend um gefälschte Anzeigen oder „manipulierte oder aus dem Kontext gerissene Darstellungen handeln könnte“, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Ein Ermittlungsverfahren sei bisher nicht eingeleitet worden.Wer ein solches Angebot entdecke, solle es der jeweiligen Plattform melden. Bei „konkreten Hinweisen“ auf eine Straftat könne auch die Onlinewache der hessischen Polizei genutzt werden. Außerdem warnen die Beamten davor, ungeprüfte Screenshots oder Links mit anderen zu teilen.
Kinderhandel bei Vinted? Polizei hält Anzeigen für Fake
Im Internet kursiert das Gerücht, dass auf der Plattform Vinted Kinder zum Verkauf angeboten werden. Nutzern sind bestimmte Anzeigen aufgefallen, die Polizei glaubt nicht an versteckte Codes.










