Der FC Barcelona gehörte zu den ersten öffentlichen Gratulanten. „39 Jahre Großartigkeit“, schrieb der Klub zu den Wünschen an Lionel Messi bei Instagram. Der Fußball-Star, einst 20 Jahre bei Barça, feiert wie 2006, 2010, 2014 und 2018 wieder seinen Geburtstag (24. Juni) in einem WM-Camp der argentinischen Nationalmannschaft. Im Titeljahr 2022 hatte die WM erst im November und Dezember stattgefunden.„Herzlichen Glückwunsch“, hieß es bereits auch vom argentinischen Verband, als es für Messi und seine Mitspieler im Camp in Kansas City noch Nacht war. „39 Jahre Lionel Messi: Der Mann, der die Geschichte des Weltfußballs verändert hat.“ Der südamerikanische Verband ergänzte: „Jeden Tag noch größer“.Messi brillierte gleich zum Auftakt der WM in den USA, Kanada und Mexiko wie es ihm selbst in Qatar auf dem Weg zum Triumph nicht gelungen war. Beim 3:0 gegen Algerien und beim 2:0 gegen Österreich erzielte er alle Tore. Mit nun 18 WM-Treffern ist er an Deutschlands früherem Torjäger Miroslav Klose vorbeigezogen und alleiniger Rekordhalter. (dpa) Wer spielt heute gegen wen? Wann werden die WM-Spiele angepfiffen? Wo werden die Partien übertragen? Und was ist sonst noch wichtig? Alle Infos im Überblick:Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer darf sich auf seinen zweiten Einsatz bei der Fußball-WM freuen. Der 45 Jahre alte Berliner wurde am Mittwoch vom Weltverband FIFA für die Partie zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Usbekistan am Sonntag (01.30 MESZ/MagentaTV) in Atlanta angesetzt. Beide Mannschaften kämpfen in ihrem abschließenden Gruppenspiel noch um den Einzug ins Sechzehntelfinale.Zwayer hatte bei seinem WM-Debüt am vergangenen Freitag bei der Partie zwischen Ko-Gastgeber USA und Australien (2:0) mit einer Behandlungspause für Aufsehen gesorgt. Er musste in der Nachspielzeit versorgt werden, nachdem er zu Boden gesunken war. Letztlich konnte der Referee die Partie jedoch zu Ende bringen.Zwei Tage später kam die Entwarnung. „Felix ist untersucht und wohlauf“, sagte der deutsche Schiedsrichterchef Knut Kircher dem Sport-Informationsdienst. Bei der Verletzung habe es sich laut Kircher um „eine Muskelkontraktion auf Basis einer unnormalen Bewegung“ gehandelt: „Es geht ihm gut und er kann weiter im Turnier bleiben, was uns und ihn sehr freut.“Zwayer ist der einzige deutsche Unparteiische bei der laufenden Endrunde. Er wird von seinen Assistenten Robert Kempter und Christian Dietz an der Seitenlinie unterstützt. Als Vierter Offizieller wird am Sonntag der Spanier Alejandro Hernandez fungieren.Die WM-Teilnahme ist Zwayers Karriere-Höhepunkt. Bei der Heim-EM vor zwei Jahren durfte der Immobilienkaufmann vier Partien leiten. Darunter das Halbfinale zwischen England und den Niederlanden (2:1) in Dortmund. (sid)Stürmer Kai Havertz betrachtet den deutschen Tor-Liebling Deniz Undav nicht als Konkurrenten im Kampf um einen Platz in der Startelf. „Überhaupt nicht. Ich schätze es sehr, dass er hier ist. Wir haben Deniz gebraucht, zuletzt gegen die Elfenbeinküste, da hat er uns zum Sieg geschossen“, sagte der 27 Jahre alte Fußball-Nationalspieler in einem Interview der „Zeit“.Zum Vorrundenabschluss gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Endspielstadion von East Rutherford spricht einiges dafür, dass Havertz eine Pause bekommen könnte. Bringt Bundestrainer Julian Nagelsmann Undav, der zuletzt doppelt beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste traf, also in der Startelf? „Wir können ja auch gut zusammenspielen. Ich hinter oder neben ihm. Ich freue mich für jeden Mitspieler, der liefert. Wir sind eine Mannschaft“, sagte Havertz.Der Offensivspieler von Champions-League-Finalist FC Arsenal ist bei Nagelsmann gesetzt. Als Vizekapitän hat Havertz auch eine Führungsrolle im Team. „Ich bin keiner, der vor dem Spiel rumschreit. Es gibt bei uns andere, die das Wort führen, Joshua Kimmich, Antonio Rüdiger, auch Pascal Groß“, erklärte er. „Sie sind alle über 30. Ich sehe mich eher in der Altersgruppe von Florian Wirtz und Jamal Musiala. Ich will aber auch in Momenten, in denen es nicht läuft, vorangehen.“ (dpa)Zu alt? Zu harmlos? Cristiano Ronaldo trat den zahlreichen Journalisten mit einem triumphierenden Grinsen entgegen. „Wir sind zurück, ich bin zurück“, sagte der 41-Jährige und belehrte seine Kritiker: „So bin ich seit 23 Jahren drauf. Damit das niemand vergisst. Es war hart, das muss ich zugeben, aber ich habe durchgehalten, wie ich es immer tue.“Ronaldos Auftritt mit zwei Toren bei Portugals 5:0 (3:0) gegen allerdings harmlose Usbeken wirkte wie ein Gegenentwurf zum Druck, den Zweifeln und negativen Schlagzeilen der vergangenen Tage und Wochen. Die Öffentlichkeit sei „sehr hart mit uns umgegangen“, er persönlich habe sich in den „düsteren letzten Tagen“ gefühlt, „als hätte ich meine Fußballkarriere bereits beendet“, sagte Ronaldo.Nach dem enttäuschenden WM-Auftakt gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) hatte die Spannbreite der Kritik von Egoismusvorwürfen bis hin zu Rücktrittsforderungen gereicht. Doch Ronaldo dachte gar nicht daran, aufzuhören oder gar aufzugeben. „Ich weiß: Wer hart arbeitet, dem hilft Gott. Ich komme immer an, früher oder später bin ich da“, sagte der fünfmalige Weltfußballer.Im Gruppenfinale geht es für Portugal in der Nacht auf Sonntag (1.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) gegen Kolumbien um den Gruppensieg, in diesem Fall könnte im Viertelfinale das spektakuläre Duell mit Argentinien und Lionel Messi warten. „Nun, ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll. Schön..., das wäre toll“, sagte Ronaldo. Aber jetzt gehe es erst mal darum, „die nächste Runde zu erreichen.“ (sid) Wer wird Deutschlands Gegner im WM-Sechzehntelfinale? Aktuell erscheinen drei Optionen konkret: Vor dem letzten Gruppenspiel von Gastgeber Mexiko bei der Fußball-WM gegen Tschechien verbietet die Hauptstadt Mexiko-Stadt in Teilen der Innenstadt den Verkauf von Alkohol. Die Regelung gelte von Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Betroffen sind demnach unter anderem Supermärkte und Lebensmittelläden. Der Alkoholkonsum in Restaurants und Bars bleibt hingegen erlaubt.Betroffen sind die Gegend um das Unabhängigkeitsmonument Ángel de la Independencia an der Prachtstraße Paseo de la Reforma sowie das historische Zentrum der Metropole mit dem zentralen Platz Zócalo, wo es ein Fan-Fest mit Großbildleinwänden gibt. Beim mexikanischen Sieg gegen Südkorea in der vergangenen Woche hatten nach Behördenangaben rund 400.000 Menschen am Ángel de la Independencia gefeiert, weitere 200.000 versammelten sich auf dem Zócalo.Der Alkoholkonsum auf öffentlichen Straßen ist in Mexiko-Stadt bereits verboten. Bei den bisherigen WM-Feiern wurde er aber vielfach geduldet oder ignoriert. Größere Verletzungen oder Schäden gab es nach Behördenangaben bei den Feiern in der vergangenen Woche nicht. Reinigungskräfte sammelten demnach anschließend aber rund 40 Tonnen Müll ein.Mexiko trifft am Mittwoch um 19.00 Uhr Ortszeit (Donnerstag 03.00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion in der Hauptstadt auf Tschechien. Die mexikanische Auswahl steht bereits als Gruppensieger fest und wird somit auch ihr erstes Spiel in der K.o.-Runde in der Arena mit rund 83.000 Plätzen bestreiten. (dpa)Nationalspieler Jamal Musiala zieht jede Menge Inspiration aus seiner zweiten Leidenschaft Basketball und sieht dort vor allem Altstar Stephen Curry als Vorbild. „Ich möchte die gleiche Freude versprühen, die er auf dem Platz vermittelt“, sagte Musiala (23) der Sport Bild.Der 38 Jahre alte Point Guard der Golden State Warriors habe „hart gearbeitet, um da hinzukommen, wo er heute ist“, sagte Musiala bewundernd und ergänzte: „Steph Curry hatte ähnlich wie ich mit Verletzungen zu kämpfen, er musste sich richtig durchbeißen. Er hatte in seiner Karriere gute und schlechte Phasen, aus denen er gelernt hat. Er hat immer an sich geglaubt.“Außerdem gefalle ihm, wie Curry „als Mensch ist. Er hat sich trotz des Erfolges nie verändert, ist immer freundlich und sympathisch geblieben. Ich habe ihn zwar noch nicht persönlich getroffen. Aber alles, was ich von ihm mitbekomme, ist, dass er ein sehr guter Typ ist.“Überhaupt glaubt Musiala, dass die deutsche Nationalmannschaft bei der WM viel lernen kann von den Basketballern. NBA-Champion New York Knicks lebe von seinem „mannschaftlichen Zusammenhalt“, sagte er. Finalgegner San Antonio Spurs habe zwar „die besseren Einzelspieler“ gehabt, „aber das Team der Knicks passte einfach besser zusammen. Und das kann bei uns auch der entscheidende Faktor werden.“Genau wie ein Musiala in Topform. „Je mehr Minuten und Spiele ich mache, ein umso besseres Gefühl bekomme ich am Ball. Das Zocken macht mir wieder richtig Spaß“, sagte er. Niemand mache sich „mehr Druck als ich mir selbst. Was ich über die Jahre aber auch gelernt habe: Ich darf nicht zu hart mit mir selbst sein. Das beeinflusst dein eigenes Spiel am Ende nur negativ.“ (sid)England spielt gegen Ghana bei der Fußball-WM nur 0:0. Wie das Team auf das Spiel blickt: Der schönste Job der Welt hat auch mal seine Längen. Austin Franklin (29) und Kevin Akoto (26) sitzen mitten auf dem New Yorker Times Square in einem Glaskasten, an jedem Tag dieser WM. Und sie schauen jedes der 104 Spiele, vom Anfang bis zum Ende. 50.000 Dollar bekommen die beiden Amerikaner dafür – haben aber durchaus auch einen Preis bezahlt.Für die Rolle als „Chief World Cup Watcher“ kündigte Akoto seinen Job und beendete seine Beziehung. „Der Arbeitgeber hat es gut aufgenommen, die betroffene Person nicht ganz so gut“, sagt der 26-Jährige. Gemeinsam mit Franklin wurde er aus Tausenden Bewerbern ausgewählt, der Rechteinhaber Fox ist für die 39 Tage des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko Arbeitgeber der beiden.Ausgestattet ist der Glaskasten mit Sofas und Sesseln, einem Kunstrasen als Teppich, einem Tischfußball – und natürlich zwei großen 85-Zoll-Fernsehern. Außerhalb des Kastens versammeln sich regelmäßig größere Menschenmengen, die ebenfalls die Spiele verfolgen. Und den beiden beim Fußballschauen zusehen.„Es gibt natürlich einige Spiele, die echte Nieten sind – das passiert eben, aber man hat ja auch seine spannenden Spiele“, sagt Akoto, der aus Florida stammt. Etwa zwei der gut fünf Wochen sind bislang absolviert, die beiden Kollegen kommen gut miteinander aus.„Ich bin eine ziemlich negative Person“, sagt Akoto und ergänzt mit Blick auf seinen Kollegen: „Es ist schön, jemanden zu haben, der positiv ist, jemanden, der ein bisschen anders ist als man selbst und diese Energie mitbringt.“ Ein bisschen mehr fußballerische Unterhaltung ist dennoch willkommen. „Ich freue mich sehr darauf, wenn jetzt zwei Spiele auf einmal laufen“, sagt Franklin mit Blick auf den letzten Spieltag der Gruppenphase, der am Mittwoch startet. (sid)Was war in dieser WM-Nacht alles los? Das Wichtigste im Überblick: Fabian DrahmouneGhanas Trainer Carlos Queiroz hat nach einer strittigen Szene im WM-Spiel gegen England (0:0) scharfe Kritik am Videoassistenten geübt. Der VAR habe sich „einen Kaffee geholt, was ja normal ist. Aber das war ein klarer Elfmeter und eine Rote Karte“, schimpfte Queiroz über ein vermeintliches Foul an seinem Angreifer Prince Adu in der Schlussphase. Zum Unmut von Queiroz wurde Schiedsrichter Hector Said Martinez aus Honduras vom Videoassistenten nicht gebeten, sich die Szene nochmal anzuschauen.Was war passiert? Adu sprintete in der 79. Minute mit dem Ball auf das englische Tor zu und wurde kurz vor dem Abschluss vom grätschenden Verteidiger Ezri Konsa gestört. Der Engländer traf bei seiner Aktion nicht den Ball. Martinez ließ aber weiterlaufen.Die Ghanaer erkämpften sich am Ende immerhin einen Punkt – und Queiroz war trotz der Aufregung zu Scherzen aufgelegt. „Man muss einen hohen Preis zahlen, um Punkte zu bekommen. Wahrscheinlich, weil wir in den Vereinigten Staaten sind, wo alles teuer ist“, sagte der 73-Jährige. Ghana steht mit vier Punkten so gut wie sicher in der K.o.-Runde. (sid)Fabian DrahmouneDer umstrittene WM-Teilnehmer Thomas Partey steht erneut im Fokus. Der ghanaische Fußball-Nationalspieler wurde während der Partie in Boston von englischen Fans nicht nur lautstark ausgebuht. Vielmehr sorgte eine Szene unmittelbar vor dem Anpfiff in den sozialen Medien für Diskussionen und Spekulationen.Videos scheinen zu zeigen, wie Englands Verteidiger Djed Spence den üblichen Handschlag nach den Nationalhymnen offenbar verweigert. Die Aufnahmen lassen die Situation allerdings nicht eindeutig erkennen. Zahlreiche Nutzer in den sozialen Netzwerken werten die vermeintliche Geste des Tottenham-Profis dennoch als Zeichen des Protests.Nach dem Spiel wollte Partey eine entsprechende Frage in der Interviewzone nicht beantworten und reagierte auf die Nachfrage, ob Spence ihm den Handschlag verweigert habe, nicht. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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Gratulationen an Argentinien-Star +++ deutscher Schiedsrichter Zwayer bekommt nächsten Einsatz +++ Ronaldo reagiert nach Portugal-Gala auf Kritik +++ Havertz äußert sich zu Undav +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.












