Das sächsische Handwerk kämpft seit Jahren um Nachwuchs: Offene Lehrstellen bleiben unbesetzt, Betriebe finden keine Nachfolger, und gerade im ländlichen Raum gerät die Fachkräftesicherung zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund rückt nun die Infrastruktur der dualen Ausbildung selbst in den Fokus.
Die Handwerkskammer Dresden fordert, die Standorte der berufsbildenden Schulen in Ostsachsen für mindestens weitere fünf Jahre zu sichern. Anlass ist die laufende Fortschreibung des Teilschulnetzplanes, an der das Sächsische Staatsministerium für Kultus derzeit arbeitet. Das bestehende Berufsschulnetz im Freistaat sei tragfähig, so die Kammer.
Arbeitsmarkt
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„Leistungsfähige und qualitativ erstklassige Berufsschulen sind Grundvoraussetzung für die Ausbildung der Fachkräfte von morgen“, erklärte Kammerpräsident Jörg Dittrich. Die Attraktivität der dualen Berufsausbildung hänge in hohem Maße von der Qualität der Berufsschulen ab und sei damit elementar für die regionale Wirtschaftskraft und die Fachkräftegewinnung.






