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Bundesweiter Zugausfall: Nach Störung – Bahnverkehr in NRW wieder weitgehend normal Rund zwei Stunden lang standen in der Nacht die Züge in Deutschland wegen einer technischen Störung still. Am Morgen danach bekommen Pendler in NRW davon kaum noch etwas mit.
24.06.2026 - 06:57 Uhr Der Grund für den Stopp des Zugverkehrs Störung war demnach eine Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R. Foto: Rolf Vennenbernd/dpaNach der bundesweiten Störung bei der Bahn läuft der Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen wieder weitgehend normal. Es komme aktuell aber noch zu Folgeverspätungen und einzelnen Ausfällen, bis sich alles wieder normalisiert habe, sagte eine Sprecherin am Morgen auf Anfrage.Am Duisburger Hauptbahnhof waren einige Züge leicht verspätet, Ausfälle gab es aber fast keine. „Alles läuft wie immer“, sagte eine Pendlerin. Von dem Ausfall in der Nacht hatte sie noch gar nichts gehört.An den anderen Bahnhöfen im bevölkerungsreichsten Bundesland war das Bild ähnlich: In Köln gab es einige Verspätungen von bis zu 15 Minuten und ganz wenige Zugausfälle. In Dortmund waren laut Abfahrtsmonitor noch einige ICE aus der Nacht mit mehreren Stunden Verspätung unterwegs, der Regionalverkehr am Morgen lief aber ohne große Probleme an.Infrastruktur Das Geld liegt auf der Schiene Die Bahn verbaut einen Großteil der staatlichen Infrastrukturmilliarden. Bauunternehmen wie Strabag profitieren – zunächst einmal. von Artur Lebedew und Harald SchumacherErste Züge fuhren wieder kurz nach MitternachtEine deutschlandweite Störung hatte bei der Deutschen Bahn (DB) am späten Dienstagabend für rund zwei Stunden Stillstand gesorgt. Es waren etliche Reisende betroffen. Gegen 0.30 Uhr fuhren die ersten Züge wieder. Danach lief der Verkehr am frühen Morgen Schritt für Schritt weiter an, wie ein DB-Sprecher mitteilte.Der Grund für den Stopp des Zugverkehrs war demnach eine Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R. IT-Experten der DB hätten pausenlos an der Entstörung gearbeitet, mit Erfolg. „Die Störung konnte so innerhalb kurzer Zeit behoben werden“, hieß es. Man danke allen Fahrgästen für die Geduld. Bahn-Chefin Evelyn Palla sagte der „Bild“-Zeitung, die Lage sei mit einem Notfallsystem stabilisiert worden.GSM-R steht für „Global System for Mobile Communications – Railway“. „Das GSM-R Mobilfunknetz ersetzt nahezu alle analogen Funksysteme der Deutschen Bahn AG“, heißt es auf der Webseite der DB InfraGo, der Betreiberin der Infrastruktur der Deutschen Bahn. Demnach bietet es Vorteile wie etwa hohe Sicherheit in der betrieblichen Kommunikation, die Möglichkeit spezieller Gruppenanrufe und die Option zur gezielten Kontaktaufnahme mit den Fahrdienstleitern.Massive Auswirkungen auch im GüterverkehrVon der Störung betroffen waren nicht nur Fern- und Regionalverkehrszüge, sondern auch S-Bahnen, die von der DB betrieben werden, und Privatbahnen. Stillstand außerdem der Güterverkehr, der vor allem abends und nachts unterwegs ist. Der Verband der privaten Güterbahnen forderte deshalb eine genaue Aufarbeitung des zweistündigen Ausfalls. dpa Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick










