Eigentlich schien es Hinrichtungen in Jordanien nur noch sporadisch zu geben. Mit der Exekution von sechs Personen an einem Tag stellt die Regierung sich nun wieder hinter die stark umstrittene Praxis.23.06.2026, 16.33 Uhr1 LeseminutenDie Regierung in Amman hat am Wochenende sechs Straftäter erhängen lassen.Mohamed Abd El Ghany / REUTERS(dpa) Das erste Mal seit fast zehn Jahren hat Jordanien wieder mehrere verurteilte Straftäter hingerichtet. Es seien die ersten Hinrichtungen seit 2017, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Dienstag mit. Die sechs Hinrichtungen am selben Morgen seien eine «deutliche Rückkehr» zu einer Praxis, die das Königreich seit Wiedereinführung der Todesstrafe vor zwölf Jahren eigentlich nur sporadisch eingesetzt habe.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die sechs Männer wurden am Sonntag erhängt, wie ein Regierungssprecher laut der staatlichen Nachrichtenagentur Petra sagte. Sie wurden verurteilt wegen Terrorismus- und Drogendelikten, bei denen im Land in Fällen ab 2014 unter anderem mehrere Sicherheitskräfte getötet wurden.Insbesondere durch Exekutionen in Iran ist die Zahl der weltweit erfassten Hinrichtungen im vergangenen Jahr massiv gestiegen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verzeichnete 2025 mindestens 2.707 Hinrichtungen in 17 Ländern. Jordanien setzt die Todesstrafe wie Iran oder Ägypten durch Erhängen um.Passend zum Artikel
Sechs Männer in Jordanien erhängt – Rückkehr zur Todesstrafe
Eigentlich schien es Hinrichtungen in Jordanien nur noch sporadisch zu geben. Mit der Exekution von sechs Personen an einem Tag stellt die Regierung sich nun wieder hinter die stark umstrittene Praxis.










