Die Polizei hat die Gefahrenlage im Rathaus von Lengerich bei Münster beendet. „Die Situation konnte besonnen gelöst werden. Spezialeinheiten der Polizei waren auch im Einsatz“, sagte eine Polizeisprecherin vor Ort. „Es wurden keine Personen verletzt.“Seit dem Mittag waren Polizei und Feuerwehr im Großeinsatz. „Ein Mann hat sich in einem Büro im Rathaus in Lengerich mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen“, bestätigte die Polizeisprecherin. Nach dem Zugriff sei er in ein Krankenhaus gefahren worden. Zum möglichen Motiv gab es zunächst keine Angaben. Zuvor Berichte über Geiselnahme in Lengerich Bereits zuvor hatte die „Bild“ berichtet, dass sich ein Mann in Lengerich mit Benzin übergossen habe und ein Feuerzeug in der Hand halte. Mindestens eine Person soll sich demnach in seiner Nähe befinden. Die Einsatzkräfte gingen deshalb zunächst von einer möglichen Geiselnahme aus.Die Polizei machte allerdings zum damaligen Zeitpunkt keine näheren Angaben zur Art des Einsatzes. „Wir haben aktuell keine Erkenntnisse, dass irgendeine Gefahr für die Bevölkerung besteht“, betonte eine Polizeisprecherin.Nach einem Bericht der „Westfälischen Nachrichten“ wurde das Gebäude evakuiert. „Die vom Vorfall nicht betroffenen Mitarbeiter der Verwaltung befinden sich außerhalb des Einsatzortes inzwischen in Sicherheit“, berichtete die Zeitung außerdem. Die Polizei appellierte derweil an die Menschen, den Bereich um das Rathaus freizuhalten, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern. (dpa, mira)
„Mann übergoss sich mit brennbarer Flüssigkeit“: Polizei beendet Bedrohungslage im Rathaus von Lengerich
Ein Mann hat sich im Rathaus von Lengerich bei Münster mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen. Zunächst kursierten Berichte über eine Geiselnahme.










