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Online über den Wolken: Reicht das WLAN im Flieger für die Lieblingsserie? Viele Airlines bieten inzwischen Internet an Bord. Doch die angebotene Bandbreite reicht längst nicht immer für alle Netzaktivitäten. Das zeigt eine Marktanalyse. Worauf Passagiere achten können.

23.06.2026 - 13:42 Uhr Quelle: dpa Artikel anhörenLaut einer Umfrage im Auftrag von Verivox sind viele Passagiere bereit, für stabiles Bordinternet zu zahlen. Foto: Till Simon Nagel/dpa-tmnBerlin. Über den Wolken mit Freunden chatten oder die Lieblingsserie streamen: Internetpakete dafür lassen sich bei 14 der 25 Airlines mit großem Flugangebot in Deutschland hinzubuchen. Das hat das Vergleichsportal Verivox ermittelt. 2025 waren es noch 13 Airlines. Betrachtet wurden nur Fluggesellschaften, die im Mai mindestens 500 Abflüge von deutschen Flughäfen hatten.Zu den Airlines mit Internet-Angebot zählen demnach LufthansaKLMBritish AirwaysUnited AirlinesSwissKein WLAN gibt es vor allem bei Billig- und Ferienfliegern wie: RyanairEasyjetSunExpressAir DolomitiZahlungsbereitschaft für Bord-WLAN vorhandenViele Menschen wären laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Verivox bereit, für stabiles Bordinternet zu zahlen: Auf Kurz- und Mittelstrecken bejahten das gut 42 Prozent, auf Langstrecken war die Zahlungsbereitschaft für WLAN höher (60 Prozent). Innofact hatte im Juni 1.014 Personen zwischen 18 und 79 Jahren befragt. Die preisliche Schmerzgrenze lag bei den meisten Befragten bei fünf oder zehn Euro.Pakete zum Chatten gibt es laut der Analyse bei manchen Airlines kostenlos, allerdings zum Teil nur in gehobenen Klassen oder nach einer Registrierung bei Mitgliederprogrammen der jeweiligen Fluggesellschaft. Basis-Tarife mit geringer Bandbreite für Mails und Messenger-Nachrichten kosten sonst ab 2,30 Euro, Streamingpakete ab 6 Euro. Das teuerste Surf-Paket lag bei 37 Euro.Reicht die Bandbreite? Im Zweifel lieber vorher herunterladenDoch auch wenn der Airlines zunehmend auf Internetempfang über Satelliten in geringer Höhe setzen, was höhere Bandbreiten möglich machen soll: Momentan sollten Passagiere laut Verivox nicht zu viel erwarten. Weiterhin betrage die Bandbreite bei den meisten verglichenen Airlines maximal vier Megabit pro Sekunde, das reiche nicht für flüssiges Streaming in HD.Wer also sicher seine Lieblingsserien an Bord schauen möchte, ist gut beraten, sich vorher über die angebotene Bandbreite schlauzumachen – oder gleich die Serien auf Tablet oder Smartphone herunterzuladen. Dann kann man sich das Geld fürs Bordinternet auch sparen.Flugmodus anlassen, WLAN manuell aktivierenÜbrigens: Bei der Nutzung des Bord-WLAN kann der Flugmodus des Mobilgerätes eingeschaltet bleiben. Man muss stattdessen lediglich in den Einstellungen manuell den WLAN-Schalter wieder auf aktiv schieben.Der Flugmodus schützt einerseits vor möglichen hohen Roamingkosten, falls sich das Gerät ungewollt mit Bordnetzen verbindet. Andererseits soll er vor allem während Start und Landung Störungen der Bordelektronik und des Funkverkehrs ausschließen. Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt