Dokumente, Tabellen und Präsentationen erstellen, ein Meeting aufsetzen oder ein paar Mails schreiben. Früher hat man für all das unterschiedliche Programme von unterschiedlichen Anbietern gebraucht, mittlerweile haben viele Tech-Firmen All-in-one-Angebote im Portfolio. Microsoft hat Microsoft 365, bei Google ist es Workspace. Was beide Cloud-App-Pakete gemeinsam haben: einen starken Fokus auf generative KI, der sich auch in den Bilanzen niederschlägt.Anzeige

Laut Microsoft-Geschäftsführer Satya Nadella zahlen Stand April 2026 rund 20 Millionen Menschen für das KI-Tool Copilot, bei Google sind es Ende 2025 rund elf Millionen zahlende Workspace-Nutzer:innen, die damit auch Gemini einkaufen. Googles großes Sprachmodell ist aber auch abseits von Produktivitätssoftware der Motor für seine Produktstrategie. Ob KI-Antworten in der Google-Suche oder Gemini-Zusammenfassungen in Google Maps: KI-Integrationen finden sich mittlerweile in allen Google-Diensten.

Weil sowohl alle großen Tech-Konzerne als auch unabhängige KI-Labore wie OpenAI oder Anthropic mit ihrer KI-Vision Wirtschaft, Politik und Gesellschaft maßgeblich beeinflussen, dürfte sich das auf absehbare Zeit auch nicht ändern. Wer sich an den KI-Features wie der kürzlich ausgerollten Gemini-Chatleiste in Google Docs stört, kann diese allerdings auch deaktivieren oder zumindest ausblenden. Wir zeigen, wie.Anzeige