PfadnavigationHomeSportFußballWMTorrekord„Kleiner Fanmoment“ – Klopp, Müller und Kerner zollen Messi RespektStand: 11:04 UhrLesedauer: 4 MinutenNach dem Spiel zwischen Argentinien und Österreich kommt es zu einem besonderen Moment. Jürgen Klopp bekommt das Trikot von seinem ehemaligen Spieler Alexis McAllister. WM-Rekordtorschütze Lionel Messi kommt zum Handshake zu den Experten.Die Fußballwelt liegt Lionel Messi zu Füßen. Auch die deutschen TV-Experten, selbst internationale Stars, können sich dem Zauber des Argentiniers nicht entziehen. Jürgen Klopp staubt sogar ein Trikot ab.Natürlich ist so ein Spiel nicht einfach ein vergänglicher Moment, wo schon mit dem Schlusspfiff die Erinnerung daran zu verblassen beginnt. Argentinien hatte seinen zweiten Auftritt bei dieser WM und die Augen richteten sich selbstredend auf Superstar Lionel Messi. Wieder drei Tore von ihm, wie beim Einstand ins Turnier gegen Algerien? Dieses Mal waren es nur zwei beim 2:0 gegen Österreich. Argentinien zog damit vorzeitig in die K.-o.-Runde ein – und Messi wurde nebenbei noch Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften. Mit insgesamt 18 Treffern entthronte er den ehemaligen deutschen Nationalstürmer Miroslav Klose (16 Tore). Ein Abend für die Geschichtsbücher also, kurz vor Messis 39. Geburtstag am Mittwoch. Denn Messi hat auch die meisten Spiele (28), Siege (18) und Spielminuten (über 2400) bei Weltmeisterschaften auf dem Konto. Guinness World Records veröffentlichte dazu extra einen eigenen X-Post und schrieb: „Wir wurden Zeugen eines historischen Ereignisses.“Klopp staubte das Trikot von Mac Allister abSo ging es auch denen, die von deutscher Seite und berufeswegen mit von der Partie waren und nach Schlusspfiff am Spielfeldrand das Duell der Argentinier und die Show des Lionel Messi kommentierten. Das MagentaTV-Trio Jürgen Klopp, Thomas Müller und Moderator Johannes B. Kerner war im Stadion in Dallas – und die drei nutzten die Revue auf ihre Art.Magenta-Experte Klopp erhielt zunächst ein besonderes Geschenk. Für den 59-Jährigen war es zu einem herzlichen Wiedersehen mit seinem Ex-Spieler Alexis Mac Allister gekommen. Nach einer langen Umarmung zog Klopp am Trikot des Mittelfeldspielers, den er beim FC Liverpool trainiert hatte. Wenig später drückte Mac Allister ihm das Jersey in die Hand. Lesen Sie auch„Muchas gracias“, bedankte sich Klopp in der Nacht via Instagram-Story bei dem 27-Jährigen und versah die Nachricht mit einem Herzen. Auf einem Foto hielt der Experte von MagentaTV noch das Trikot in Richtung Kamera und schrieb dazu auf Englisch: „Eins für meine Sammlung.“Lesen Sie auchZu sehen war dann im Stadion, wie Mac Allister neben Klopp der Reihe nach auch noch Müller und Kerner abklatschte, ehe er vorstellig wurde: Lionel Messi. „Bei der Fifa heißt die Position, an der wir hier stehen, ‚Silver‘. Aber heute war sie Gold wert“, schwärmte Kerner später bei der Kommentierung der Bilder ins Mikrofon: „Jürgen hat ein Trikot von seinem ehemaligen Mitspieler abgestaubt und gleich anschließend kam dann auch noch ein Moment, der für euch, Thomas und Jürgen, normal ist.“ Für ihn sei es ein kleiner Fanmoment gewesen. „Da habe ich mich einfach mal in die Reihe gestellt und gedacht: Vielleicht kriege ich auch noch einen kleinen Handshake. Hat geklappt, hat man ja auch nicht jeden Tag. Ich kann jetzt sagen: Ich habe Maradona interviewt und abgeklatscht mit Messi. Nicht schlecht.“ Klopp sagte: „2:1 für dich. Er spielt das Spiel so, weil er das Spiel so liebt.“Müller zollt Messi RespektMüller sagte, was ihm am meisten nach der neuerlichen Messi-Gala gefalle, sei, „dass Fußballspielen belohnt wird. Dass die Dinge, die im Fußball wichtig sind, auch schon vor 15 Jahren wichtig waren. Es geht nicht nur um Speed. Die Dinge, die Leo macht, die sind nicht immer nur magisch, die sind einfach, clean, vorausschauend. Argentinien und Messi als Gesamtkunstwerk kann man nicht genug Respekt zollen. Das ist einfach Fakt.“Messi, der gegen Österreich zunächst einen Elfmeter verschossen hatte, ehe er seinen Torrekord in die Höhe schraubte, wurde nach dem Spiel gefragt, ob er einen Favoriten unter seinen 18 WM-Treffern hat: „Nein“, antwortete er, „ich weiß nicht, ich kann mich jetzt nicht daran erinnern. Ich bin sehr müde. Es war sehr anstrengend.“Kleine Gedächtnisstütze: Seine wundersame WM-Geschichte hatte in Deutschland ihren Anfang genommen. Messi wurde bei seinem WM-Debüt am 16. Juni 2006 in Gelsenkirchen in der 75. Minute eingewechselt und erzielte mit 18 Jahren und 358 Tagen bei Argentiniens 6:0 gegen Serbien und Montenegro ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor.