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Kommentar: Die Mütterrente muss auf den Verhandlungstisch Die Abschaffung der Rente ab 63 wird der SPD einen enormen politischen Preis abverlangen. Um diesen Schritt gehen zu können, muss sich die Union bei der Mütterrente bewegen.

Barbara Gillmann 23.06.2026 - 10:32 Uhr Artikel anhörenAlexander Dobrindt, Markus Söder: Die CSU-Politiker halten an der Mütterrente fest. Foto: Kay Nietfeld/dpaDie Rentenkommission hat 33 Empfehlungen vorgelegt. Die heftigsten Debatten wird eine einzige auslösen: die Abschaffung der abschlagsfreien Rente ab 63. Denn das wird den Sozialdemokraten extrem viel abverlangen. Um den Gesamterfolg nicht zu gefährden, muss die Union sich durchringen, auch die Mütterrente zur Disposition zu stellen. Das wäre auch sachlich richtig.Selbstverständlich ist die Abschaffung der Rente ab 63 überfällig. Denn mittlerweile geht die Mehrheit der Neurentner vorzeitig in den Ruhestand – die meisten ohne Abschläge. Die mutige Reform des früheren SPD-Chefs und Bundesarbeitsministers Franz Müntefering, das Rentenalter auf 67 zu erhöhen, hat sich so fast ins Gegenteil verkehrt.Damit muss Schluss sein – nicht nur um die Rentenkasse zu schonen, sondern vor allem, um wertvolle Fachleute im Arbeitsmarkt zu halten. Schon jetzt herrscht in vielen Branchen eklatanter Fachkräftemangel. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie desaströs die Lage wird, wenn die Konjunktur endlich wieder anzieht. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt