Die US-Amerikanerin Tori Penso wird das dritte Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 am Donnerstag (25. Juni, 22 Uhr MESZ) in East Rutherford bei New York/New Jersey gegen Ecuador leiten. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht nach den Siegen gegen Curaçao und die Elfenbeinküste bereits vor der abschließenden Gruppenpartie als Gruppensieger fest. Für Penso ist die Ansetzung ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des internationalen Schiedsrichterwesens. Vor vier Jahren bei der WM 2022 in Katar hatte die Französin Stéphanie Frappart mit der Leitung der Partie zwischen Deutschland und Costa Rica (4:2) Geschichte geschrieben. Sie war die erste Schiedsrichterin überhaupt, die bei einer Männer-Weltmeisterschaft zum Einsatz kam.Nun folgt mit Penso die zweite Frau, die als Hauptschiedsrichterin bei einer WM-Endrunde der Männer pfeifen darf. Die 39-Jährige leitete bereits am vergangenen Donnerstag die Begegnung zwischen Tschechien und Südafrika, die mit einem 1:1 endete. Dabei hinterließ sie einen souveränen Eindruck und überzeugte mit einer ruhigen sowie klaren Spielleitung.
Dritte Schiedsrichterin vor WM-Premiere
Im Gegensatz zu Penso hatten einige ihrer männlichen Kollegen bei dem Turnier bislang weniger überzeugt. So wirkte etwa der paraguayische WM-Debütant Juan Gabriel Benítez beim 2:1-Erfolg der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste nicht in allen Situationen souverän.












