Minijobs sind gut für Ar­beit­neh­me­r:in­nen und notwendig für Unternehmen? Nein. Sie sorgen für Altersarmut und spülen kaum Geld in die Rentenkasse.

Minijobs suggerieren nur, dass es sich hierbei um ein gutes Angebot handelt

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D en rund 6,8 Millionen Mi­ni­job­be­r:in­nen in Deutschland geht es jetzt an den Kragen – bis auf ein paar Ausnahmen. Sie alle landen im sozialen Elend, Unternehmen, die mit ihnen arbeiten, geraten an den Rand der Pleite, der ohnehin schon schwächelnde Arbeitsmarkt kollabiert. Und schlecht für die Demokratie ist das auch noch. So in etwa – zugegeben überspitzt formuliert – klingt die Kritik am Vorschlag der Rentenkommission, Minijobs massiv einzuschränken.

Aber Moment! Gehen wir nochmal kurz zurück auf Los: Die Kommission soll Ideen erarbeiten, mit denen das zu erwartende Rentenfiasko abgemildert und mehr Geld in die Rentenkasse gespült werden kann. An dieser Stelle kommen die Minijobs ins Spiel. Die gehören nämlich zu Recht abgeschafft, denn nur etwa 32 Prozent der Millionen Mi­ni­job­be­r:in­nen zahlen in die Rentenkasse ein. Für die Unternehmen sind Minijobs – bei denen die Verdienstgrenze derzeit bei 603 Euro liegt und für die nur geringe Sozialabgaben und Steuern gezahlt werden müssen – also ein gutes Geschäft.