An diesem Montag ist auf der Schleißheimer Straße wieder Normalität eingekehrt. Lediglich ein paar Flatterbänder, Polizeiabsperrungen und provisorische Straßenschilder, die auf eine Verengung der Fahrbahnen hinweisen, erinnern noch an den schweren Unfall, der sich hier in der Nacht auf Samstag ereignet hat. Als zwei Güterzüge kollidierten, Waggons die Eisenbahnbrücke hinabstürzten – und bei dem Unglück ein Rangierarbeiter sein Leben verlor. Es hat keine 48 Stunden gedauert, bis Einsatzkräfte den Unfallort von nahezu allen Spuren des Zusammenstoßes beseitigt haben. Und nicht wenige fragen sich, welche Logistik hinter dem Einsatz steckt.