Meta-Boss Mark Zuckerberg (42) hat sich mit einer Firmenbeteiligung in Indien gleich auch einen neuen Chef für WhatsApp besorgt. Der US-Konzern führt demnach eine rund 900 Millionen Dollar schwere Finanzierungsrunde für das indische Fintech Cred an – und lotst als Teil des Geschäfts gleich dessen Gründer Kunal Shah (47) ins Meta-Reich. Er ersetzt dort Will Carthcart (43), der WhatsApp sieben Jahre lang geführt hat.„Kunal hat Cred zu einem der wichtigsten Technologieunternehmen Indiens aufgebaut und bringt genau die Machermentalität und globale Perspektive mit, die ihm bei der Leitung der weltweit größten Messaging-App zugutekommen werden“, schrieb Zuckerberg auf seiner Social-Media-Plattform Facebook.Meta führt die Finanzierungsrunde an, bei der Cred mit 4,5 Milliarden Dollar bewertet wird. Der US-Konzern ist dort nun Minderheitsgesellschafter und hat auch keinen Zugriff auf die Zahlungsdaten der Firma, wie Cred bei Verkündung des Deals betonte. Neben der strategischen Bedeutung für Meta, die seit Längerem versuchen, ihre Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp zu integrierten Handelsplattformen mit Bezahlfunktionen auszubauen, ist die persönliche Ebene offenbar ein entscheidender Faktor für den Deal gewesen. Der Wechsel des Gründers zu Meta war eine Bedingung für die Meta-Millionen.Für Zuckerberg ist es nicht der erste teure Personaleinkauf in den vergangenen Monaten. Für hohe Gehälter und teils sehr hohe Wechselprämien hatte er im vergangenen Jahr ein Spezialistenteam aufgebaut, das Metas Aufholjagd in der KI-Entwicklung vorantreiben sollte.
WhatsApp: Meta kauft sich in Indien einen neuen WhatsApp-Chef
Meta-Boss Mark Zuckerberg beteiligt sich für hunderte Millionen Dollar an dem indischen Fintech Cred. Teil des Deals ist: dass der Gründer dort aus- und direkt bei Meta einsteigt.










